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Emre Mor wechselt zu Olympiakos Piräus

1.2.2020 13:42 Uhr

Es scheint, als habe sich ein großes Missverständnis doch noch zum Guten gewendet. Emre Mor, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, unter Vertrag bei Celta Vigo und ausgeliehen an Galatasaray Istanbul in die türkische Süper Lig, wechselt nun auf Leihbasis mit Kaufverpflichtung in die Super League 1 nach Griechenland zu Olympiakos Piräus. Und das könnte ein schlauer Move gewesen sein.

Während Galatasaray sich mit acht Punkten Rückstand auf Tabellenführer Sivasspor in der türkischen Süper Lig "einen abzappelt" und auf der internationalen Fußballebene bereits ausgeschieden ist, kann sich Emre Mor mit Piräus präsentieren. In der Zwischenrunde der Europa League heißt der nächste Gegner der Griechen FC Arsenal und in der griechischen Super League 1 ist man mit einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer PAOK Saloniki mittendrin im Meisterrennen – statt wie die Löwen in der Türkei nur dabei. So gesehen muss man konstatieren: Alles richtig gemacht. Galatasaray und Emre Mor oder Fatih Terim und Emre Mor - das passte einfach nicht zusammen.

Das war aber schon vor der Verpflichtung des Kickers zum schlanken Kurs von 600.000 Euro an Leihgebühr eigentlich klar. Mor passte einfach nicht zum "System" von Galatasaray und ganz sicher nicht zum "System" von Trainer Terim. Ein eher schwer zu führender Spieler wie Mor, der auch auf dem Platz latent aufbrausend reagiert, braucht ein Umfeld, wo er sich frei entfalten kann. Und wo er kreative Leute um sich weiß – wie Mathieu Valbuena, der von Fenerbahce nach Piräus ging. Das ist ein Leihgeschäft, welches sicher für alle Beteiligten die beste Option darstellt.

(Hürriyet.de)

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