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Emre Mor doch nicht zu Galatasaray?

12.7.2019 21:23 Uhr, von Chris Ehrhardt

Das Gerücht um den Wechsel von Emre Mor, derzeit unter Vertrag bei Celta Vigo und davor bei Borussia Dortmund, zum türkischen Rekordmeister Galatasaray Istanbul war die Nummer in der Türkei. Doch nun scheint der sichergeglaubte Transfer-Coup von Meistertrainer Fatih Terim noch zu platzen. Wieso? Mor scheint sein Management ausgebootet zu haben – trotz bestehendem Vertrag.

Dass Emre Mor, das türkische Jungtalent aus Dänemark, der schon als "türkischer Messi" präsentiert wurde, eher "unkonventionelle Wege" bevorzugt, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Doch "kreative Vorgehensweisen" sind bei Vertragsdingen eher kontraproduktiv und können Verträge pulverisieren. Und danach sieht es aktuell aus. Wieso?

Fällt Emre Mor wieder über eigene Undiszipliniertheiten?

Mor hatte die spanische Agentur WBD Capital mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt und ersucht, man möge ihm einen neuen Klub finden. Bei Celta Vigo konnte er sich, wie zuvor beim BVB, trotz seines großen Talents nicht durchsetzen. Doch statt den Wechsel zu den Löwen gemeinsam durchzuziehen, ging Mor wohl seine "eigenen und unkonventionellen Wege". Darüber war das Management wenig begeistert. Zumal sie wohl vorher bereits Cimbom kontaktet hatten und der Istanbuler Klub ihnen mitteilte, dass Emre Mor ohne sie verhandeln würde.

Die Folge ist nun ein Schreiben von WBD an den Mandanten, das auch knallhart auf Twitter veröffentlicht wurde. Hierin wirft die Agentur Mor Vertragsbruch zu und räumt ihm eine Frist von drei Tagen ein, das "ordentlich" zu klären oder es würden juristische Schritte eingeleitet. Es sieht wieder einmal so aus, als könnte Emre Mor kurz vor dem Ziel über die eigenen Beine und die eigene Undiszipliniertheit stolpern. Schafft es Emre Mor nicht, diese Baustellen für sich selbst in den Griff zu bekommen, ist das nächste Scheitern quasi vorprogrammiert. Es wäre schade um ein so großes Fußball-Talent

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