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Emre Mor auf Leihbasis zu Galatasaray

30.7.2019 17:27 Uhr, von Chris Ehrhardt

Der Wechsel von Emre Mor war das Transfer-Sommertheater dieses Jahres. Es hatte zugegeben großen Unterhaltungswert zu sehen, wie in der Transferangelegenheit verfahren wurde. Nun ist das Theaterstück aber beendet und der finale Vorhang gefallen: Emre Mor verlässt Celta Vigo und Spanien, um zum Double-Sieger Galatasaray Istanbul in die Türkei zu wechseln.

Wie die aktuellen Berichte sagen und auch seine Berater bestätigten, sei der Wechsel ein "done deal". Dabei wird kolportiert, Mor wechselt erst einmal für ein Jahr auf Leihbasis in die Türkei und Galatasaray hält nach der Leihe eine Kaufoption. Für welchen Kurs der Deal jedoch letztlich eingetütet wurde, steht noch nicht fest und wird sicher in den kommenden Stunden oder Tagen veröffentlicht. So soll Mor auch den Medizincheck noch nicht durchgeführt haben und der erfolgt dann, wenn er in der Türkei ankommt.

Ein Transfer-Schauspiel der besonderen Art ist beendet

Galatasaray schien auch – neben Besiktas Istanbul – der Wunschverein des 22-Jährigen zu sein. Wie spanischen Medien berichten, hat sich Emre Mor bereits bei seinen Mannschaftskollegen von Celta Vigo verabschiedet und wird sich in den kommenden Tagen in Richtung Bosporus begeben. Mit dem Wechsel in die Türkei geht Mor den wohl logischsten Weg. Man kann den talentierten Flügelflitzer bei Borussia Dortmund in der Bundesliga und bei Celta Vigo in der Primera Division als "krachend gescheitert" betrachten. Nun geht er zu Fatih Terim und damit zu dem Coach, der ihn für die türkische Nationalelf entdeckte. Möglich, dass der Trainer-Fuchs das ehemalige Jungtalent wieder "in die Spur" bekommt.

Das Transfergerangel um Mor war jedenfalls etwas, was man im Fußball eigentlich nicht sehen und erleben möchte. Durch ausgebliebene Leistungen in La Liga rutschte der Marktwert des Spielers, den der BVB für fast 10 Millionen Euro vom dänischen Klub FC Nordsjaelland holte und der dann für 13 Millionen Euro nach Spanien ging, auf rund zwei Millionen Euro ab. Da er in Spanien nicht zufrieden war, was wohl an den eher überschaubaren Einsatzzeiten lag, wollte Mor unbedingt in die Türkei. Dabei soll er nachhaltig hinter dem Rücken seiner Berater operiert haben – ein No-Go in der Branche. Auch und gerade für einen 22-jährigen Youngster. Doch das Kapitel ist ja nun beendet und man wird sehen, ob er sich nach den kapitalen Fehlschüssen in der Bundesliga sowie in La Liga nun in der türkischen Süper Lig unter seinem Förder Terim behaupten kann.

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