dpa

EM-Qualifikation: Glanzlose Siege für Spanien und Italien

23.3.2019 23:00 Uhr

Spanien steht, wie Deutschland auch, vor einem Generationen-Umbruch. Trotzdem ließ Trainer Luis Enrique gegen Norwegen die "alten Haudegen" ran und siegte knapp. Auch Italien überzeugte beim 2:0-Sieg gegen Norwegen nicht wirklich. Zwei Bundesligaspieler vom VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach sorgten für den Sieg der Schweiz in Tiflis gegen Georgien.

Die beiden Ex-Weltmeister Spanien und Italien sind mit glanzlosen Siegen in die EM-Qualifikation gestartet. Spanien mühte sich in Gruppe F zu einem 2:1 (1:0) gegen Norwegen, Italien kam in Gruppe J zu einem 2:0 (1:0) gegen Finnland. Die ersten drei Punkte verbuchte auch die Schweiz, die sich in Gruppe D in Georgien mit 2:0 (0:0) durchsetzte.

Italien und Spanien wenig souverän

In Valencia bewahrte Starverteidiger Sergio Ramos von Real Madrid die Spanier mit seinem Siegtreffer in der 71. Minute vor einem Ausrutscher. Zuvor hatte Joshua King (65.) für Norwegen die erstmalige Führung des Weltmeisters von 2010 durch Rodrigo (16.) ausgeglichen. Spaniens Nationaltrainer Luis Enrique hatte mit Beginn der EM-Qualifikation ähnlich wie Bundestrainer Joachim Löw den Umbruch eingeleitet. Spaniens vermeintlich stärkster Gruppengegner Schweden startete mit einem 2:1 (2:0) gegen Rumänien.

In Udine schossen Nicolò Barella (7.) und Jungstar Moise Kean (74.) den Sieg der Italiener heraus. Der 19-jährige Kean von Juventus Turin gilt in Italien als großes Stürmertalent und bestritt gegen Finnland sein zweites Länderspiel. Bei den Finnen stand der Leverkusener Lukas Hradecky im Tor.

Die Schweizer kamen in Tiflis durch Tore des Stuttgarters Steven Zuber (56.) und des Gladbachers Denis Zakaria (80.) zum Sieg. Damit übernahm die Schweiz die Tabellenführung vor Irland, das sich in Gibraltar zu einem 1:0 (0:0)-Sieg zitterte.

(ce/dpa)

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