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Elon Musk nach dreitägiger Twitter-Pause wieder zurück

6.11.2019 11:00 Uhr

Welchen Nutzen hat eigentlich Twitter? Mit dieser Frage verabschiedete sich Elon Musk am Freitag aus dem sozialen Netzwerk. Lange hielt er allerdings nicht durch, denn bereits am Montagabend twitterte der SpaceX-Gründer wieder.

Musk setzte am späten Montagabend einen Twitter-Post über sein US-Raumfahrtunternehmen SpaceX ab. Nachdem ihm einige seiner Tweets ordentlich Ärger einbrachten, hatte sich der Unternehmer erst am Freitag aus dem Netzwerk verabschiedet.

"Willkommen zurück"

"Willkommen zurück", kommentierte ein Nutzer seine Rückkehr. "Es war langweilig ohne dich", schrieb ein anderer.Muskn hatte am Freitag in einer Reihe von Tweets seinen Abschied verkündet. Er sei sich nicht sicher, welchen Nutzen Twitter habe, schrieb der Unternehmer darin und fügte hinzu: "Gehe offline." Daraufhin erhielt Musk tausende Tweets als Reaktionen, viele bedauerten seine künftige Twitter-Abstinenz.

"Pädo-Typ" bringt Anklage ein

Musk muss sich wegen der Beleidigung eines britischen Höhlenforschers via Twitter vor einem Gericht in Los Angeles verantworten. Der Kläger Vernon Unsworth war im Sommer 2018 an der weltweit Aufsehen erregenden Rettungsaktion einer thailändischen Jungen-Fußballmannschaft aus einer überschwemmten Höhle beteiligt. Unsworth hatte ein von Musk angebotenes Mini-U-Boot zur Rettung der Fußballmannschaft abgelehnt und das Angebot als "PR-Trick" bezeichnet. Daraufhin twitterte Musk, der Brite sei ein "Pädo-Typ". Dieser Begriff sei während seiner Kindheit in Südafrika ein übliches Schimpfwort gewesen, rechtfertigte Musk gegenüber dem Gericht seine Wortwahl.

Rücktritt als Tesla-Aufsichtsratschef

Auch mit der US-Börsenaufsicht SEC handelte sich Musk mit mehreren Tweets Ärger ein. Im August 2018 sorgte er etwa mit einem Tweet für Wirbel, in dem er darüber sinniert hatte, Tesla von der Börse zu nehmen. An den Aktienmärkten sorgte das für Trubel, die SEC warf Musk Irreführung der Aktionäre vor. Er musste als Tesla-Aufsichtsratschef zurücktreten und bekam Auflagen für seine Äußerungen in Online-Medien.

(be/afp)

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