Elfmeter-Drama auf Schalke - Leverkusen mit Kantersieg

1.11.2018 9:15 Uhr

Die Erst- und Zweitligisten sind im Achtelfinale des DFB-Pokals unter sich. Vizemeister FC Schalke 04 und der 1. FC Nürnberg lösten ihre Zweitrunden-Aufgaben beim 1. FC Köln und bei Hansa Rostock allerdings erst im Elfmeterschießen.

Kapitän Marco Reus erlöste Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund gegen Union Berlin mit einem verwandelten Foulelfmeter erst kurz vor dem Abpfiff der Verlängerung. Eine Überraschung gelang Holstein Kiel. Die Norddeutschen warfen Fußball-Bundesligist SC Freiburg aus dem Wettbewerb.

Bayer Leverkusen feierte bei Borussia Mönchengladbach einen Kantersieg, RB Leipzig schlug 1899 Hoffenheim. Auch Werder Bremen erreichte das Achtelfinale am 5./6. Februar problemlos: Durch ein 5:1 (3:1) beim SC Weiche Flensburg. Der MSV Duisburg gewann in Bielefeld klar.

Uth der Matchwinner

Doppeltes Elfmeter-Glück und der glänzende Torhüter Alexander Nübel bewahrten die Schalker vor einem überraschenden Pokal-Aus. Trotz eines 0:1-Rückstands bis zur 88. Minute gewann der Revierclub noch mit 6:5 (1:1, 0:1) im Elfmeterschießen beim Zweitliga-Tabellenführer in Köln. Ein Handelfmeter von Nabil Bentaleb hatte Schalke in die Verlängerung gerettet. Im Shoot-out besiegelte ausgerechnet der gebürtige Kölner Mark Uth mit seinem verwandelten Elfmeter das Weiterkommen. Die Kölner waren durch Jhon Córdoba in Führung gegangen (43.).

Dortmund setzte seine Erfolgsserie mit einer B-Elf fort. Dank der Treffer von Christian Pulisic (40.), Maximilian Philipp (73.) und dem Elfmetertor von Reus (120.) blieb der BVB auch ohne Glanz im 14. Pflichtspiel unter der Regie von Trainer Lucien Favre ungeschlagen. Dagegen mussten die Berliner trotz des zweimaligen Ausgleichs durch Joker Sebastian Polter (63./88.) die erste Saisonniederlage hinnehmen.

Nach dem Freiburger Führungstor von Nils Petersen (2.) leitete Janni Serra mit seinem Ausgleich (26.) den Kieler Coup gegen die eine Liga höher spielenden Breisgauer ein. David Kinsombi erzielte elf Minuten vor dem Ende den vielumjubelten Siegtreffer im hohen Norden.

Gladbach extrem schwach

Leverkusen setzte in Gladbach beim 5:0 (2:0) ein Ausrufezeichen. Julian Brandt brachte die Werkself schon früh in Führung (5.). Tin Jedvaj (45.+1), Karim Bellarabi (67./74.) und Kevin Volland (80.) sorgten für den Endstand gegen extrem schwache Borussen.

Schwach präsentierte sich auch Hoffenheim. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann musste sich dessen künftigem Arbeitgeber 0:2 (0:0) geschlagen geben. Nationalstürmer Timo Werner traf für Leipzig doppelt (48./56.).

Nürnberg gewann beim Drittligisten Rostock mit 4:2 im Elfmeterschießen (2:2, 1:1, 0:1). Werder hatte gegen den Viertligisten Flensburg wenig Mühe, obwohl die Gastgeber in Lübeck durch Ilidio Pastor Santos (27.) zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen hatten. Überraschend ungefährdet kam Duisburg weiter: Der MSV siegte in Bielefeld mit 3:0.

(dpa-sportsline)

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