dpa

Elf Tote bei Attacke von al-Shabaab-Terroristen auf Ministerien in Mogadischu

23.3.2019 18:34 Uhr

Mogadischu in Somalia wurde durch einen Anschlag von al-Shabaab-Terroristen erschüttert. Dabei kamen elf Menschen ums Leben, Bei den folgenden Gefechten mit Sicherheitsbehörden wurden auch die Angreifer ausgelöscht.

Bei einem Angriff auf Regierungsgebäude in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Samstag mindestens elf Menschen getötet worden, darunter ein Vize-Minister. Wie die Polizei mitteilte, begann der Angriff mit zwei Explosionen in unmittelbarer Nähe der Ministerien für Bau und Arbeit, die an einer Hauptstraße in Mogadischu liegen. Anschließend stürmten vier bewaffnete Männer die Gebäude. Zu dem Angriff bekannte sich die islamistischen al-Shabaab-Terroristen.

Nach Polizeiangaben waren unter den Toten drei Frauen und Polizisten. Der Senator Ilyas Ali Hassan erklärte, dass auch der stellvertretende Minister für Arbeit und Soziales, Saqar Ibrahim Abdalla, getötet worden sei. Die Zahl der Verletzten gaben die Rettungskräfte mit 15 an. Alle Angreifer seien bei einem Gefecht mit der Polizei getötet worden, teilte die Polizei mit. Die Sicherheitskräfte hätten zudem "viele" Mitarbeiter aus dem Gebäudekomplex in Sicherheit bringen können.

Die al-Shabaab-Terroristen, die mit dem Al-Kaida-Netzwerk verbündet ist, kontrollierten über Jahre weite Teile Somalias und verüben noch immer regelmäßig Anschläge, vor allem in der Hauptstadt Mogadischu. Anfang März waren bei einem Anschlag in Mogadischu mindestens 20 Menschen getötet worden. Sal-Shabaab-Terroristen lieferten sich dabei einen knapp 24-stündigen Kampf mit Sicherheitskräften.

(ce/afp)