imago images / Jan Huebner

Eintrachts David Abraham sieben Wochen gesperrt

13.11.2019 20:12 Uhr

Nach seinem Bodycheck gegen Freiburgs Trainer Christian streich wurde Eintracht Frankfurts Kapitän David Abraham für sieben Wochen gesperrt.

Zudem muss der 33 Jahre alte Argentinier eine Geldstrafe in Höhe von 25 000 Euro bezahlen. Dieses Urteil fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes nach einer Einzelrichter-Entscheidung. Für den Abwehrchef der Eintracht ist damit die Bundesliga-Hinrunde gelaufen. Freiburgs Vincenzo Grifo wurde für drei Spiele gesperrt. Er war in der Szene aufgesprungen, hatte Abraham ins Gesicht gegriffen und ebenfalls Rot von Schiedsrichter Felix Brych (München) gesehen.

Sperre bis Jahresende

Abrahams Sperre läuft vom 10. November bis einschließlich 29. Dezember, teilte der DFB in Frankfurt/Main mit. Der Routinier hatte Streich in der Nachspielzeit der Liga-Partie der Breisgauer gegen Frankfurt in der Coaching-Zone aus vollem Lauf zu Boden gecheckt. Das DFB-Sportgericht sprach von einer "Tätlichkeit". Gegen die Entscheidung können der Spieler und die Eintracht binnen 24 Stunden Einspruch beim DFB-Sportgericht einlegen. Das gilt auch im Fall Grifo.

Entschuldigung angenommen

Abraham hatte nach seiner Aktion viel öffentliche Kritik geerntet. Streich, der unverletzt geblieben war, nahm jedoch die Entschuldigung des Eintracht-Kapitäns nach dem Abpfiff an. Frankfurts Trainer Adi Hütter betonte Anfang der Woche: "David ist und bleibt unser Kapitän. Ich bin keiner, der jemanden fallen lässt, wenn er mal einen Fehler begeht."

Nach "Bild"-Informationen muss der Abwehrspieler im Verein eine Geldstrafe in Höhe von 35.000 Euro an eine wohltätige Einrichtung spenden. Sportvorstand Fredi Bobic hatte gesagt: "David Abraham darf so etwas nicht machen. Er war emotional und hat sich provoziert gefühlt, aber das darf ihm nicht passieren. Das weiß er auch."

(be/dpa)

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