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Einigung über Übergangsregierung

18.7.2019 23:21 Uhr

Im Sudan haben nach monatelangen Unruhen das Militär und die Opposition eine Einigung über eine Übergangsregierung unterschrieben. Das Dokument wurde am Mittwoch in Khartum von Vertretern der Militärführung des Landes und des Oppositionsbündnisses Deklaration für Freiheit und Wandel unterzeichnet.

Somit beginne eine neue Era der Zukunft Sudans, sagte ein Vermittler der Afrikanischen Union (AU). Eine weitere Deklaration soll voraussichtlich am Freitag unterschrieben werden.

Einigung über die Zukunft des Sudans

Vor knapp zwei Wochen hatten beide Seiten eine Einigung über Sudans Zukunft erzielt. Für eine Übergangszeit von etwas mehr als drei Jahren soll ein Oberster Rat mit gleicher Beteiligung beider Seiten und einer wechselnden Führung eingeführt werden. Danach sollen Wahlen stattfinden.

Sudans Präsident Omar al-Baschir hatte das Land im Nordosten Afrikas drei Jahrzehnte lang mit harter Hand regiert und wurde im April von den Streitkräften gestürzt. Dem Putsch waren monatelange Massenproteste und eine Sitzblockade in Khartum vorausgegangen. Bei der gewaltsamen Auflösung der Blockade durch Sicherheitskräfte waren Anfang Juni mehr als 120 Menschen getötet worden.

(an/dpa)

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