Symbolbild: imago/PhotoAlto

Eilig auf der Autobahn: Baby kommt auf Baustelle zur Welt

26.2.2019 18:23 Uhr

Der kleine Karl war ein Drängler - seine Eltern schafften es nicht mehr bis ins Krankenhaus, sondern mussten auf einer Autobahn-Baustelle halten, wo der Junge gesund zur Welt kam.

Weil es ihr Baby besonders eilig hatte, musste eine Frau mit Hilfe der Polizei auf der Autobahn 3 entbinden. Das Ehepaar sei auf dem Weg ins bayerische Regensburg gewesen, als zwischen Frauenaurach und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen die Wehen eingesetzt hätten, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Das Paar habe an einer Autobahn-Baustelle angehalten und den Notarzt gerufen. Eine Polizeistreife sei zuerst an Ort und Stelle gewesen. Die Beamten seien so unfreiwillig zu Geburtshelfern geworden.

Seelische Unterstützung durch die Polizei

"Das war eine Sache von Minuten", sagte der Sprecher über die Geburt, die sich am Sonntagabend ereignete. Als der Rettungswagen eintraf, sei das Kind schon auf der Welt gewesen - "ein strammer und gesunder Sohn". Das Baby heißt Karl. Die Polizisten hätten das Paar seelisch unterstützt, "medizinisch tätig geworden sind sie nicht". Details über die junge Familie und die Geburt konnte der Sprecher nicht nennen. Da der Fall polizeilich nicht relevant war, seien keine weiteren Daten erhoben worden.

(be/dpa)

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