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Eigenmächtiges Eindringen in italienische Hoheitsgewässer

1.11.2019 22:35 Uhr

Am Freitag ist das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" mit knapp 88 Migranten an Bord eigenmächtig in italienische Hoheitsgewässer eingefahren. Das Schiff ist nun seit knapp einer Woche auf dem Mittelmeer.

Die Organisation Sea Eye begründete das mit dem schlechten Wetter. Dem Schiff sei noch immer kein sicherer Hafen zugewiesen worden.

"Das Wetter wird immer schlechter"

"Das Wetter wird immer schlechter, die Leute an Deck werden nass, wir haben am frühen Nachmittag entschieden, dass das Schiff Schutz in der Nähe der Küste suchen muss", sagte Sea-Eye-Sprecher Gordon Isler der Deutschen Presse-Agentur.

Man habe die italienischen Behörden informiert. Diese hätten die Entscheidung zur Kenntnis genommen. Das Schiff befinde sich ungefähr fünf Seemeilen vor Marzameni an der Südostecke Siziliens. Die "Alan Kurdi" hatte die Migranten am Samstag voriger Woche an Bord genommen.

(an/dpa)

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