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Effenberg im Schmadtke-Streit hinter Labbadia

4.3.2019 14:16 Uhr

Wenn es um die Frage geht, soll beim VfL Wolfsburg der Geschäftsführer Jörg Schmadtke oder Trainer Bruno Labbadia bleiben, steht für Stefan Effenberg die Antwort fest: Labbadia bleibt und die Wölfe suchen sich zur Not einen neuen Geschäftsführer.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Stefan Effenberg (50) hat sich für einen Verbleib von Trainer Bruno Labbadia beim Bundesligisten VfL Wolfsburg ausgesprochen. "Wer hat denn mehr Gewicht im Verein? Aus meiner Sicht kann es da nur eine Antwort geben: Der Trainer", schrieb Effenberg in seiner Kolumne beim Nachrichtenportal t-online.de.

VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke (54) hatte zuletzt persönliche Differenzen mit Labbadia öffentlich gemacht. Der Vertrag des 53-Jährigen läuft nach Saisonende aus. Effenberg zeigte kein Verständnis für das Vorgehen Schmadtkes: "Das hat nichts in der Öffentlichkeit zu suchen - damit gießt er unnötig Öl ins Feuer." Sportliche Gründe könne die derzeitige Diskussion laut Effenberg keine haben, da der VfL mit dem siebten Tabellenplatz in der Bundesliga ordentlich dastehe. Effenberg plädierte zudem dafür, dass sich der Verein "im Notfall nach einem neuen Geschäftsführer umschauen" soll.

(ce/afp)

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