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Effenberg: "Ich sehe großes Potenzial"

10.10.2019 14:34 Uhr

Stefan Effenberg sieht in seinem neuen Klub großes Potenzial. Sonst hätte es "den Tiger" wohl kaum zu einem Drittligisten verschlagen. Jetzt geht der ehemalige Fußball-Nationalspieler seine neue Aufgabe als "Manager Sport" beim Drittligisten KFC Uerdingen mit klaren Vorstellungen und Zielen an.

"Ich sehe großes Potenzial - nicht nur in der Mannschaft, sondern auch im Verein. Sonst würde ich hier nicht sitzen", sagte Effenberg bei seiner Vorstellung am Düsseldorfer Stadion. Der 51-Jährige erhält in Uerdingen einen Vertrag bis 30. Juni 2022.

Effenberg "ist ein Leader"

"Egal, was passiert, wird werden die nächsten zwei Jahre zusammenarbeiten. Dann werden wir sehen", bekräftigte Präsident Michail Ponomarew, der Effenberg als einen "Partner" bezeichnete: "Wir freuen uns auf die Erfahrung und die Fähigkeiten von Stefan. Er ist ein Leader. Es ist eine tolle Verpflichtung für uns und eine große Chance, dass so jemand mit uns den Weg gehen will." Effenberg betonte, er werde in Uerdingen definitiv nicht als Trainer arbeiten. Allerdings hat Stefan Reisinger, der den Tabellen-16. derzeit interimsmäßig betreut, nicht die erforderliche Trainerlizenz. "Wir werden sehr, sehr zeitnah eine Lösung finden", sagte Effenberg.

Keine Probleme mit Ponomarew

Dass es zu Problemen mit Ponomarew kommen wird, glaubt Effenberg nicht. Er bekräftigte vielmehr, dass das Verhältnis untereinander sehr gut sei und man sich bereits lange kenne. "Die Beziehung besteht seit langer Zeit. Das war wichtig, um das Gefühl zu entwickeln, dass es sehr wohl funktionieren wird", sagte Effenberg.Ein wichtiger Punkt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sei "Kontinuität". Diese und auch eine "Ruhe, die man nach außen ausstrahlt", setzte sich der 51-Jährige zum Ziel. Daher sei es auch hinfällig, dass es in den vergangenen Monaten zahlreiche Wechsel auf der Trainerposition gegeben habe, sagte Effenberg: "Wir reden und treffen Entscheidungen als Team. Wir sind im Jetzt und nicht in der Vergangenheit. Wir schauen nach vorne und nicht auf das, was war."

(be/afp)

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