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Ecuador ruft nach Diesel-Austritt vor Galapagos-Inseln Notstand aus

23.12.2019 10:14 Uhr

Nachdem vor der östlichsten Insel des Galapagos-Archipels, San Cristobal, ein zusammengebrochener Kran ein Schiff mit Diesel zum Sinken brachte, versucht Ecuador, eine Naturkatastrophe zu verhindern und hat den Notstand ausgerufen.

Wie die Behörden des südamerikanischen Landes am Sonntag mitteilten, ereignete sich das Unglück vor der östlichsten Insel des Archipels, San Cristóbal. Demnach brach ein Kran zusammen, der einen Container auf das Schiff laden wollte, woraufhin der fallende Container das Schiff zum Sinken brachte.

Schutzbarrieren und Sofortmaßnahmen

Das Militär sowie Umweltaktivisten seien dabei, Schutzbarrieren zu errichten, um die Auswirkungen durch das Unglück einzudämmen, teilte der Galapagos-Nationalpark im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Umweltminister Raúl Ledesma twitterte, die Regierung habe "Sofortmaßnahmen" ergriffen, um Gefahren für die Umwelt zu reduzieren.Die 1978 von der Unesco zum Weltnaturerbe erklärten Galapagos-Inseln gehören zu Ecuador und liegen tausend Kilometer westlich der südamerikanischen Küste. Die Artenvielfalt auf den abgelegenen Vulkaninseln im Pazifik ist weltweit einzigartig. Der britische Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) entwickelte nach seinem Besuch der Inseln seine Evolutionstheorie.

(be/afp)

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