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Dschungelcamp Tag 3: Der Betten-Krieg

14.1.2019 0:30 Uhr

Am dritten Tag im Camp liegen die Nerven bereits blank. Oder kommen die wahren Gesichter zum Vorschein. Oder die Masken fallen.

So, das dürften alle Klischees gewesen sein. Kurz gefasst: der Zoff fängt an. Chris versucht schon die ganze Zeit gegen Superman Yotta zu sticheln. Los geht es mit dem "Bettenzoff": Da es im Camp nicht genügend Betten gibt, wollen die "Promis" ein Rotationsprinzip einführen. Aber da haben sie die Rechnung ohne Giselle und Chris gemacht. Die Eine hat Hüfte, der Andere hat keinen Bock, sein Bett zu räumen. So macht man sich Freunde.

Und als Bastian dann mit seinem morgendlichen "Miracle Morning" anfängt, steht der Currywurstmann bereits kurz vorm Kollaps. Man plant für den nächsten Morgen einen Boykott und Gegendemos. Ist ja fast wie auf dem AfD-Parteitag in Riega.

Sonja mit dem Benzinkanister

Wie bringt man schwelende Konflikte zum Aufflammen? Nein, Trump hat ausnahmsweise nichts getwittert. Stattdessen flattert ein Brief ins Camp mit satten Strafen für die vielen, vielen Regelverstöße der "Promis". Aber nur Domenico muss leiden. Was nicht wirklich schlimm ist.

Aber warum, warum nur werden wir plötzlich mit dem glatzköpfigen Kasalla-Typen belästigt?

Giselle taucht ab

Bevor es zur Dschungelprüfung geht, weint Giselle bereits. Und nachdem Bastian sie bereits gechakkat hat, versucht sich nun auch der Currywurstmann im Motivieren. Aber das macht er natürlich nur, weil er Bastian nachmachen möchte. Sagt Bastian. Die beiden Alpha-Äffchen werden langsam latent nervig. Knutscht oder boxt euch. Und laut Vorschau wird der ganze Spaß gleich noch schlimmer.

Bei der Dschungelprüfung muss Giselle untertauchen. Also, buchstäblich. In einem "versunkenen Wrack" in einem erstaunlich klaren "Tümpel" mitten im australischen Dschungel, sind die wertvollen Sterne versteckt, die sie nun bergen muss. Natürlich finden sich im Wasser ein paar Tierchen, aber, wie uns Dr. Bob versichert, "nichts Giftiges".

Aber noch bevor Giselle ins Wasser geht, schreit sie schon. Sie hat ein Baby-Krokodil entdeckt. Und gestern gab es Krokodil zum Abendessen. Uuuund...sie weint. Im Wasser ist sie immer noch nicht. Wird sie auch nicht mehr, denn Giselle gibt auf. Ganz ohne die berühmten Worte zu sagen.

Ich bin ehrlich: ich will Giselle nicht mehr in Prüfungen sehen. Sie macht es nicht, ihr Heulen nervt und es wird auch nicht besser werden. Der einzige Vorteil: Hunger macht die "Promis" zickig.

Bettenkrieg, der Zweite

Zurück im Camp bestimmt Domenico, der aktuelle Teamchef, dass die Betten getauscht werden. Chris aber hat eine "Prinzipie", dass er nicht auf dem Boden schläft. Was natürlich zu reichlich Unverständnis bei den anderen "Promis" führt. Chris hat gestern bereits Ansätze zur Campzicke gezeigt, das scheint er jetzt weiter ausführen zu wollen. Diese – irgendwie recht einseitige Fehde – ist fast so nervig wie Giselle. Knutscht oder kämpft.

"Modelessen" angesagt

...also gar nicht, wie Giselle es treffend formuliert. Was ich am meisten an Giselle mag? Dass sie selbst den dauer-gutgelaunten Bastian in den Wahnsinn treibt. DA VERGEHT IHM DIE LUST, SIE ZU COACHEN.

Bettenkrieg, der Dritte

Giselle will ebenfalls nicht Rotieren. Schließlich hat sie mit den Prüfungen ja schon genug Stress. Also, auch, wenn sie nicht zu den Prüfungen antritt. Sie könne dann nicht schlafen. Sie überlege sowieso schon, zu gehen. Was uns nicht verwundern würde. Giselle ist ein Quitter. Ein Undercut macht halt noch keine Kriegerin. Und jetzt wird sie aber wieder gewählt werden, weil die Zuschauer den Yotta zum Explodieren bringen möchten.

Und weil jetzt Giselle und Chris die Bösen sind, die ihre Betten nicht aufgeben, nutzt der Currywurstmann die Gelegenheit, um den Yotta und seine "miesen Machenschaften" zu outen. Gähn.

Ich könnte noch nicht einmal sagen, welchen der beiden Platzhirsche ich schlimmer finde. Auf der einen Seite ist die Fixierung von Chris auf alles, was Bastian tut, leicht manisch. Auf der anderen Seite ist mit Yotta und sein Tschakka-Geschwaller höchst suspekt.

Jetzt hören wir zum dreiundvierzigsten Mal die Geschichte von Domenico und Evelyn. Aber bevor das weitergehen kann kommt...

BETTENKRIEG, DER VIERTE

Weil Bastian schläft auf dem Boden, damit Giselle am nächsten Tag in der Prüfung Gas gibt, obwohl eigentlich ja noch nicht sicher ist, dass sie in die Prüfung gewählt werden wird (es ist sicher) und jetzt zoffen sich Chris und Bastian darüber, dass Bastian doch auf dem Boden schläft obwohl er doch erst Theater gemacht hat, dass rotiert werden soll.

Habe ich das so richtig hingekriegt? Ach, da waren noch zwei Stinkefinger, die Chris gezeigt hat. Was für ein böser Bube. Und dann will er noch nicht einmal mit Yotta unter vier Augen sprechen. Was zeigt, dass es ihm tatsächlich nur um die konstante Provokation geht. Wie vorhersehbar.

Doreen weint

...weil sie, nach knapp 1900 Folgen in ihrer Serie "Dahoam ist dahoam", gefeuert wurde. Und ihr Kind während der Arbeit verlassen hat. Dieses schlechte Gewissen kennen wahrscheinlich viele Frauen, aber nur wenige davon bekommen auch ein sattes Seriengehalt dafür. So hat jeder sein Kreuz zu tragen.

Wer muss in die nächste Prüfung?

Na, wer wohl? Aber wenigstens muss Chris diesmal mit. Ahoi.

(Berna Ehrhardt)