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Dschungelcamp Tag 2: Das Tschakka-Camp

13.1.2019 0:47 Uhr

Die zweite Folge des Dschungelcamps hatte nicht halb so viel Bumms in der Bluse wie Evelyn. Die übrigens, falls man es gestern nicht mitbekommen haben sollte, immer noch nicht über ihren Ex Domenico hinweg ist. Der allerdings ist damit beschäftigt, zu meckern. Wegen Doreen, wegen den Spinnen, wegen Faltern, die sich unerlaubterweise einfach so ins Dschungeltelefon begeben – man könnte fast meinen, Domenico ist die größte Zicke im Camp.

Auch Chris nutzte die Doppelsendung IBES dafür, um ausgiebig zu meckern. Über Spinnen, über Bastian, der ihn vor Spinnen rettet und überhaupt.

Es gibt Tiere im Dschungel?

Man könnte fast meinen, dass es eine Überraschung für die "Promis" war, dass es im Dschungel tatsächlich Tiere gibt. Falter und Spinnen, damit hätte man aber auch nicht rechnen können. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Australien Heimat für die meisten tödlichen Viecher ist.

Team Tschakka

Erinnert sich noch jemand an den Kultführer aus Road Trip? Bin ich die Einzige, die ähnliche Vibes von Bastian kriegt? Die morgendlichen Tschakka-Runden würden mich in den Wahnsinn treiben und so muss ich mit Entsetzen feststellen, dass ich etwas mit dem Currywurst-Mann gemeinsam habe.

Giselle guckt in die Röhre(n)

Wir sehen Giselle bei der Dschungelprüfung, sie muss durch ein Kanalsystem krabbeln und Sterne sammeln. Und wie es sich für einen Abwasserkanal gehört, warten drinnen jede Menge Viecher. Das ist besser, als der riesige Fettklumpen mit Windeln, der kürzlich einen britischen Abwasserkanal verstopfte.

Giselle geht ungewöhnlich motiviert an die Prüfung. Und zieht sogar die Hose aus. Doch einen Meter später ist es mit der Motivation schon vorbei. In ein Rohr mit Kröten? Nein. Grillen? Nö. Wasserdrachen? Nope. Spinnen? Auf keinen Fall. Schlammkrabben? Um Himmels Willen! Ein Krokodil? Nur, wenn es eine Handtasche ist. Ihren ersten Stern holt sie in einer mit wassergefüllten, aber ansonsten leeren Röhre. Die nächsten beiden Sterne holt sie, als sie eine Luke aufschraubt und die gelben Dinger vom Boden einsammelt. Und zwei gibt's für das "in die Gülle fallen". Immerhin fünf Sterne hat Giselle also geholt. Ganz ohne Tränen.

Wein-Protokoll

23.06: Giselle weint Weil sie sich schwach fühlt. Und enttäuscht von sich ist. Die anderen freuen sich trotzdem. Felix zeigt sich als Motivator des Jahres: "Fünf Sterne! Super! Besser als gar nichts".

23.10: Giselle heult wieder. Wegen Faltern im Dschungeltelefon. Falter – also wie Schmetterlinge, nur halt nachts. Chris, Felix und Domenico wollen die Viecher rausscheuchen, aber töten sie dabei aus Versehen. Starke Männer sind so sexy. Leider sieht man grad keine.

23:13 Giselle weint. Wegen irgendwas.

Interessanterweise (echt jetzt?) sieht man danach Giselle gleich in drei Gesprächen. Eins mit Peter über unerwiderte Liebe, eines mit Tommy Piper über seine turbulente und nicht besonders glückliche Ehe und eines mit Evelyn über...na was wohl, den Jungen mit dem Stillkissen. Sie scheint bei ihren Mitbewohnern auf jeden Fall beliebter zu sein, als damals mit Heidi Klums "Meeeedchen".

Fazit:

Am Ende der zweiten Folge und nach fast zwei Stunden muss wieder Giselle in die Dschungelprüfung. Langweilig. Insgesamt war wesentlich weniger Tempo in der Folge und mehr Fokus auf den Geschichten der "Promis". Hoffen wir mal, dass es morgen wieder um Trash geht.

(Berna Ehrhardt)