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Dschungelcamp – das große Wiedersehen, die große Langeweile

27.1.2019 22:40 Uhr

Die Krone ist vergeben, Evelyn hat gewonnen, kommen wir jetzt zu den wirklich wichtigen Dingen: das große Wiedersehen. Das erfreut vor allem mein Schlafbedürfnis, denn es beginnt um 20.15 Uhr und nicht mitten in der Nacht wie sonst.

Wir starten – natürlich! – mit der amtierenden Dschungelkönigin. Als sie, schwankend unter der Last ihres "Krönchens" ins Dschungelbaumhaus taumelt, können sich nur wenige der "Promis" dazu aufraffen, zu klatschen. Sagt schon eine Menge.

Jede Menge Rückblicke, jede Menge Langeweile

Ich drifte. Ich gebe es zu, ich wollte euch einen tollen Recap über das "große Wiedersehen" schreiben. Aber: Es. Ist. Einfach. So. Langweilig.

Lest euch einfach noch einmal den Recap zur Eröffnungsshow durch, dann seid ihr auf dem neuesten Stand.

Der Aufreger der Sendung: Die Diskussion darüber, ob Yottas "Miracle Morning" nun von ihm oder dem Original-Autor stammt (Spoiler: vom Original-Autor.) Und der Zoff zwischen den beiden selbsternannten Alpha-Männchen. Aber leider besteht der auch wieder nur aus Rückblicken. Die Beiden haben sich zwei Wochen lang gezofft – nur halt im Dschungeltelefon.

Was fällt am meisten auf?

Chris, der Currywurst-Mann ist frisch gefärbt und dementsprechend auch wieder besser gelaunt. Und ihre PR-Manager haben beiden den Kopf gewaschen (bei Chris wohl nach dem Färben), sodass selbst der "Zoff" weichgespülter als mit Lenor ist.

ES IST LANGWEILIG.

Stein drüber

Es ist 22.00 Uhr, man hat bis jetzt noch nichts von Domenico gehört. Was auch nicht schlecht ist. Guck, Domenico, es ist ganz einfach: du bist als erster geflogen, Evelyn hat gewonnen. Das erklärt, warum er jetzt im Rückruder-Modus ist. Er ist derjenige, bei dem ich am glücklichsten bin, wenn er wieder in der wohlverdienten Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Wer waren die Blassesten im Camp?

Ohne Frage Leila Lowfire und der (Sponge-)Bob-Hase. Da hat auch die "kinderlos"-Beichte nichts mehr geholfen.

Staffelfazit

Besser als letztes Jahr, schlechter als in Jahren zuvor. Staffel 13 war insgesamt amüsant mit so mancher Durststrecke. Mit Evelyn Burdecki hat - ganz persönlich für mich - die Richtige gewonnen. Dumm sein ist kein Verbrechen - und sie zeigt wenigstens den Willen, etwas lernen zu wollen. Sie hat nicht gelästert, nicht gemault, war zu jedem nett und hat in jeder Prüfung ihr Bestes gegeben. Außerdem war sie unterhaltsam. Und mal ehrlich, hättet ihr den Currywurst-Mann oder den Yotta gewinnen sehen wollen? Seht ihr.

Danke fürs Lesen und wir sehen uns zur nächsten Staffel natürlich wieder. Bis dahin, um im Geiste von Staffel 13 zu bleiben: folgt uns doch auf Instagram, Twitter und Facebook!

(be)