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DRV-Chef Fiebig: Brauchen eine sichere Öffnungsstrategie

22.1.2021 13:03 Uhr

Der Präsident des Deutschen Reiseverbands (DRV) verlangt für den Neustart des Tourismus in 2021 von der Politik eine "sichere und gerechte Öffnungsstrategie", wie er in einem Roundtable-Gespräch zum Thema "Sicherheit und Reise in Corona-Zeiten" erklärte.

Das Chaos der letzten Monate, welches ein "Hickhack" mit sich ständig ändernden Bestimmungen bezüglich einer Quarantäne und Einreisebestimmungen dargestellt habe, dürfe sich in diesem Jahr nicht wiederholen, da dies bei potenziellen Reisenden für Verunsicherung sorgen würde.

Man brauche "mehr europäische Lösungen", beispielsweise durch bilaterale Verhandlungen zwischen den Ländern um "Safe Corridors" zu schaffen und müsse zudem eine "differenzierte Betrachtung der Zielgebiete" in Betracht ziehen.

Steigendes Interesse an Flugreisen in Mittelmeerziele

Auch wenn das Buchungsverhalten für Reisen derzeit noch zögerlich sei, ist Fiebig dennoch hoffnungsvoll für den Tourismus in diesem Jahr gestimmt und sieht auch schon jetzt Anzeichen einer Verbesserung, obwohl die Nachfrage derzeit noch "gedämpft" sei.

"Aber ich bin optimistisch, dass wir im Sommer eine ernstzunehmende Rückkehr zum Reisen sehen", erklärte Fiebig und betonte, dass man bereits jetzt ein steigendes Interesse an Reisen in Mittelmeerziele, Fernreisen und Kreuzfahrten beobachten könne.

Mehr Last-Minute-Urlaub in diesem Jahr?

Reiseveranstalter würden in diesem Jahr vermehrt versuchen, den Reisenden durch flexiblere Umbuchungs- und Storno-Möglichkeiten die Unsicherheiten zu nehmen. Viele Reisende würden sich wahrscheinlich in diesem Jahr zu kurzfristigen Reisen entscheiden, es könne also zu einer verstärkten Nachfrage bei Last-Minute-Buchungen geben.

(be)

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