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Druck zu Neuwahlen für Maduro aus der EU

26.1.2019 14:29 Uhr

Die Zahl an Freunden scheint für Nicolas Maduro immer überschaubarer zu werden. Die EU-Staaten Frankreich, Spanien und Deutschland haben jedenfalls die Schlagzahl erhöht, wenn es um Neuwahlen in Venezuela geht. Es bleiben acht Tage an Frist für Maduro oder Guaido wird als Interimspräsident anerkannt.

Berlin, Paris und Madrid haben dem umstrittenen venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro eine Frist von acht Tagen gesetzt, um freie und faire Wahlen anzukündigen. "Das Volk Venezuelas muss frei und in Sicherheit über seine Zukunft entscheiden können", ließ Kanzlerin Angela Merkel Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz im Kurznachrichtendienst Twitter fordern. Würden nicht binnen acht Tagen Wahlen angekündigt, "sind wir bereit, Juan Guaidó als Interimspräsidenten anzuerkennen."

(ce/dpa)