dpa

Drohungen an Rathäuser - Gebäude evakuiert

26.3.2019 10:09 Uhr

Am Dienstagmorgen sind in mehreren deutschen Städten Rathäuser evakuiert worden, nachdem unter anderem Bombendrohungen eingegangen waren.

Betroffen waren nach ersten Erkenntnissen Augsburg, Kaiserslautern, Chemnitz, Göttingen, Neunkirchen und Rendsburg. In Augsburg gab es nach einer Gewaltandrohung einen Großeinsatz der Polizei, das Rathaus wurde evakuiert, Straßenbahnlinien, die über den Rathausplatz fahren, wurden gestoppt.

Vorsorgemaßnahmen wurden getroffen

In Kaiserslautern sei eine Drohmail eingegangen, sagte ein Polizeisprecher. Die Einsatzkräfte seien auch mit Sprengstoff-Spürhunden vor Ort. Der Bereich rund um das Rathaus sei weiträumig abgesperrt worden. Es gebe aber derzeit keine konkrete Bedrohungslage, erklärte der Sprecher. Die Maßnahmen würden vorsorglich durchgeführt.

Auch im saarländischen Neunkirchen lief am Morgen ein Polizeieinsatz nach einer Bombendrohung. "Das Rathaus bleibt vorübergehend geschlossen", sagte eine Sprecherin der Polizei in Saarbrücken. Auch hier sei zuvor eine Drohmail eingegangen.

Göttingen gibt als erste Stadt Entwarnung

Nach den bei mindestens sechs deutschen Städten eingegangenen Bombendrohungen hat Göttingen als erste Stadt Entwarnung gegeben. "Es besteht keine Gefahr mehr", teilte die Polizei in der niedersächsischen Stadt am Dienstag mit. Die Straßensperrungen würden wieder abgebaut, das Rathaus sei wieder freigegeben. Über weitere Hintergründe solle im Tagesverlauf berichtet werden.

(sis/dpa)