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Dritte türkisch-russische Gesprächsrunde zum Thema Libyen

31.7.2020 18:44 Uhr, von Andreas Neubrand

Russische und türkische Diplomaten werden in naher Zukunft die dritte Gesprächsrunde zu Libyen in Moskau abhalten, sagte ein russischer Beamter am 30. Juli.

Die ersten zwei Gesprächsrunden fanden in der Türkei statt: Im Juni in Istanbul und im Juli in Ankara.

Russland weist Verletzung des Embargos von sich

Der stellvertretende Sprecher des Außenministeriums, Alexey Zaytsev, wies dabei alle Anschuldigungen zurück, dass Moskau gegen das für Libyen verhängte Waffenembargo verstoßen habe.

In Libyen wird die Regierung, die von den Vereinten Nationen anerkannt wird, seit April 2019 von den Streitkräften von Kriegsherr Khalifa Haftar angegriffen, wobei mehr als 1000 Menschen durch Gewaltakte getötet wurden. Die Regierung startete im März die Operation "Friedens-Sturm", um Angriffen auf die Hauptstadt entgegenzuwirken. Dadurch eroberte man kürzlich strategische Standorte zurück - darunter die Luftwaffenstützpunkte Al-Watiya und Tarhuna, was als schwerer Schlag für Haftars Streitkräfte angesehen wird.

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