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Dreitägige Ausgangssperre in der Türkei hat begonnen

1.5.2020 11:22 Uhr, von Andreas Neubrand

Seit Mitternacht gilt in der Türkei in 31 Provinzen eine dreitägige Ausgangssperre, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. In der Türkei haben sich bis zum Donnerstag 120.205 Menschen mit Covid-19 angesteckt, 3174 Patienten sind an der Lungenkrankheit gestorben.

Die Ausgangssperre gilt in der Hauptstadt und Provinz Ankara, sowie in Adana, Antalya, Aydın, Balıkesir, Bursa, Denizli, Diyarbakır, Erzurum, Eskişehir, Gaziantep, Hatay, Istanbul, Izmir, Kahramanmaras, Kayseri, Kocaeli, Konya, Malatya, Manisa, Mardin, Mersin, Mugla, Ordu, Sakarya, Samsun, Sanliurfa, Tekirdag, Trabzon, Van und Zonguldak.

Nicht alles hat zu

Am heutigen Freitag dürfen Lebensmittelgeschäfte, Bakkals und Gemüsehändler bis 14 Uhr geöffnet bleiben. Wer notwendige Produkte einkaufen muss, darf dies allerdings nur in dem ihm am nähsten gelegenen Geschäft erledigen. Ab 14 Uhr bis um Mitternacht am Sonntag müssen die Supermärkte geschlossen bleiben. Bäckereien und Konditoreien dürfen öffnen - allerdings nur für Lieferdienste. Auch Apotheken haben während der Ausgangssperre geöffnet, genauso wie Restaurants, die Lieferservice anbieten.

Dritte Ausgangssperre in Folge

Ausgangssperren während der Corona-Pandemie sind in der Türkei nichts Ungewöhnliches. Diesmal wurde sie um einen Tag verlängert, da der 1. Mai auch in der Türkei ein Feiertag ist. Die erste Ausgangssperre wurde am 11. und 12. April verhängt und am folgenden Wochenende fortgesetzt. Wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ankündigte, würden die Einschränkungen bis Ende Mai fortgesetzt werden - auch am Sonntag, den 24. Mai, den ersten Tag des Zuckerfests, welches nach dem Fastenmonat Ramadan gefeiert wird.

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