DHA

Drei türkische Seeleute nach dreimonatiger Gefangenschaft in Eritrea frei

21.6.2020 8:20 Uhr

Drei türkische Seeleute, die auf einer Weltreise waren und im ostafrikanischen Eritrea gefangen genommen wurden, sind seit dem 20. Juni aufgrund von Ankaras Intervention wieder frei. Selim Ekmekcioglu, Ibrahim Ignak und Erman Lütfü Atamer haben ihre Freiheit nach den Bemühungen der Regierung laut Aussagen von diplomatischen Quellen wiedererlangt.

Seyda Ekmekcioglu teilte der Presse mit, dass ihr Mann sie angerufen habe, um zu sagen, dass sie befreit worden seien. "Ich habe heute zum ersten Mal seit dem 25. April mit meinem Mann gesprochen. Er klang gut. Er sagte, ihr Zustand sei sehr gut und sie seien in Eritrea sehr gut behandelt worden", sagte sie. Sie dankte auch den staatlichen Stellen für ihre Bemühungen, ihren Ehemann zu befreien. Selim Ekmekcioglu machte sich im September 2017 auf eine Welttreise mit einem Katamaran. Ignak und Atamer stießen im März zu ihm.

Nach der Ankunft in Dschibuti, das im Südosten an Eritrea angrenzt, erhielten die Seeleute mit Hilfe von Botschafter Levent Sahinkaya Vorräte und Treibstoff. Als der Suezkanal wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen wurde, beschlossen die Seeleute, umzukehren und in Eritrea zu landen. Dort wurden sie von Sicherheitskräften festgehalten, berichtete Seyda Ekmekcioglu. Selim Ekmekcioglu erreichte seine Frau per Satellitentelefon, die sich dann an die türkische Botschaft in Eritrea wandte. Die Seeleute werden voraussichtlich in drei bis vier Tagen in Dschibuti eintreffen.

(ce)

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