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Donald Trump zu Truppenbesuch in den Irak gereist

26.12.2018 20:35 Uhr

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump haben zu Weihnachten überraschend US-Soldaten im Irak besucht. Das teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, am Mittwoch via Twitter mit.

US-Präsident Donald Trump ist überraschend in den Irak gereist und hat dort erstmals seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren US-Soldaten in einem Kampfgebiet besucht. Trump landete am Mittwochabend mit seiner Frau Melania auf dem Luftwaffenstützpunkt Al-Asad in der westirakischen Provinz Anbar, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Dort traf der Präsident US-Soldaten und Führungspersonal der Armee.

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Trump auf Truppenbesuch im Irak

Trumps Sprecherin Sarah Sanders verkündete den vorab nicht öffentlich angekündigten Besuch im Kurzbotschaftendienst Twitter. Der Präsident und die First Lady seien in den Irak geflogen, um den US-Soldaten vor Ort "für ihr Engagement, ihren Erfolg und ihr Opfer zu danken und um ihnen Frohe Weihnachten zu wünschen", schrieb Sanders und fügte ein Foto bei, das Trump und seine Frau gemeinsam mit jungen Soldaten zeigt. Die Sprecherin der First Lady sprach von einem "Überraschungsbesuch bei unseren mutigen Angehörigen der US-Streitkräfte".

Trumps Truppenbesuch erfolgt nur wenige Tage, nachdem er den vollständigen Abzug der US-Soldaten aus Syrien und eine Halbierung des US-Truppenkontingents in Afghanistan angekündigt hatte. Den Abzug aller rund 2000 US-Soldaten aus dem Bürgerkriegsland Syrien begründete der Präsident damit, dass die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) "weitgehend besiegt" sei.

Trumps Strategie ist bei westlichen Verbündeten, darunter Deutschland, auf deutliche Kritik gestoßen, auch in den USA ist sie umstritten. Nach Trumps Ankündigung zu Syrien reichte Verteidigungsminister Jim Mattis seinen Rücktritt ein, auch der US-Sondergesandte für den Kampf gegen die IS-Miliz, Brett McGurk, gibt seinen Posten früher ab als ursprünglich vorgesehen.

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(ce/dpa/afp)