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Diyarbakir: 50 Futterstationen für Straßentiere

3.5.2020 8:11 Uhr

Im Rahmen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gelten in der Türkei zahlreiche Ausgangsbeschränkungen- und Sperren. Das bekommen natürlich besonders die Straßentiere zu spüren, die sonst von den Anwohnern und Touristen gefüttert wurden.

Ein Straßenesel ist selten, aber kommt vor (Bild: dha)

Damit sie nicht hungern müssen, sollen die Stadtverwaltungen - angestoßen durch das Innenministerium - dafür sorgen, dass die Tiere Futter finden. Und Diyarbakir, eine Stadt im Osten der Türkei, hat sich dieser Aufgabe besonders hingebungsvoll gewidmet. Gleich 50 Futterplätze hat die Stadtverwaltung geschaffen, an denen sich Hunde, Katzen und sogar der eine oder andere Esel den Magen vollschlagen können.


"Wir wollen zeigen, dass die Straßentiere nicht herrenlos sind"

Die Stadtverwaltung von Diyarbakir will mit ihren 50 Futterstationen zeigen, dass die Straßentiere der Stadt "dazugehören" und kein Freiwild sind, welches sich selbst überlassen wird. Täglich werden die 50 Futter- und Wasserstationen befüllt.

"Wir versuchen, uns um wirklich jedes Lebewesen der Stadt zu kümmern", so der bei der Stadt angestellte Tierarzt Süleyman Mithat Demir.

(be)

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