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Diyanet schließt Moscheen für öffentliche Gebete

16.3.2020 17:23 Uhr

Nachdem in der Türkei mittlerweile 18 Fälle des Coronavirus festgestellt wurden, gehen die Maßnahmen zur Eindämmung einer Ausbreitung fieberhaft weiter. Nachdem am Sonntagabend verkündet wurde, Bars und Nachtclubs zu schließen, folgt nun das Präsidium für Religionsangelegenheiten Diyanet. Wie deren Präsident Ali Erbas am Montag verkündete, sollen ab sofort keine Gemeinschaftsgebete – auch nicht zum Freitagsgebet – in Moscheen stattfinden.

Gläubige Moslems kommen üblicherweise zu den fünf täglichen Gebeten in den Moscheen zusammen. Da das Gebetsritual allerdings auch zu nahem Kontakt mit dem Boden – auf Gebetsteppichen – und mit den Nachbarn führen kann, ist das Risiko einer Ansteckung hier besonders hoch. Besonders beim Freitagsgebet, das besonders stark frequentiert wird, ist eine hohe Verbreitungsgefahr gegeben.

Darum wurden die Gemeinschaftsgebete abgesagt. Gläubige Menschen müssen dann daheim beten.

(be)

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