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Die Sportwelt blickt auf die Bundesliga

22.5.2020 15:34 Uhr

Am 16. Mai war es so weit. Die deutsche Fußball Bundesliga geht in die nächste Runde. Dementsprechend groß war natürlich die weltweite Resonanz, immerhin lieben die Fans auf der ganzen Welt auf ihren Fußball. Vor allem in der Türkei ist das Interesse für die deutsche Bundesliga sehr ausgeprägt, da zahlreiche Fußballer mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland spielen. Wir werfen einen Blick auf den 26. Spieltag und schauen, wie sich der Meisterkampf in der Bundesliga entwickeln könnte.

Die ganze Welt schaut das Derby

Das Spiel, welches am Wochenende die größte Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, war definitiv das Revierderby zwischen Dortmund und Schalke. Eigentlich gehört das Aufeinandertreffen der beiden Erzrivalen zu den stimmungsvollsten Derbys auf der Welt. Und auch dieses Mal spielte sich der BVB wieder schnell in einen Derbyrausch. Ein starkes Spiel gegen den Ball sowie ein schneller Zug zum Tor waren die Erfolgsrezepte für die Mannschaft von Lucien Favre. Noch vor der Halbzeit stand es 2:0 für den Gastgeber. Letztlich fertigten die Schwarzgelben den Nachbarn mit 4:0 ab und festigten damit ihre Position als Bayernjäger Nummer 1. Für den FC Schalke hingegen war es die nächste Niederlage im Jahr 2020. Während es in der Vorrunde noch hervorragend lief, ist in der zweiten Saisonhälfte irgendwie der Wurm drin bei den Königsblauen.

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Bayern ohne Glanz gegen Union

Für die Bayern ging es am Sonntag gegen Union Berlin. Auch die Alte Försterei gehört normalerweise zu den stimmungsvollsten Stadien in Deutschland. Doch irgendwie entwickelte sich aufgrund des relativ emotionslos geführten Spiels, ein wenig der Eindruck eines Testspiels. Glanzlos setzte sich der Rekordmeister dank zweier Standardtreffer durch und bestätigte den Trend, welcher bereits nach 25 Spieltagen auszumachen war. So führen die Bayern die Liga unter anderem in Sachen Passquote und geschossener Tore an. Zudem zeigt der Trend, dass Union Berlin eigentlich zu den eher kopfballstarken Mannschaften gehört. Trotzdem resultierten die Gegentreffer am Wochenende aus Standardsituationen. Zwar betonten Spieler und Verantwortliche der Bayern nach dem Spiel unisono, dass noch etwas Sand im Getriebe sei, man sich allerdings bezüglich der Saisonziele keine Sorgen mache. In die gleiche Kerbe schlug auch Thomas Müller, der nach dem Spiel gegenüber der ARD feststellte: "Das war ein gelungener Auftakt für uns, auch wenn wir noch deutlich Luft nach oben haben."

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Was machen die Verfolger?

Die deutsche Bundesliga scheint dieses Jahr so spannend, wie schon lange nicht mehr. Obwohl Bayern traditionell die Tabelle anführt, ist der Abstand zur Konkurrenz bei weitem nicht so hoch, wie in den vergangenen Jahren. Der BVB gilt zwar als erster Verfolger, allerdings scharren dahinter schon Leipzig, Gladbach und Leverkusen mit den Hufen. Vor dem letzten Spieltag lag Herbstmeister RB Leipzig noch auf dem dritten Platz. Allerdings musste sich das Team von Julian Nagelsmann im Duell gegen den SC Freiburg mit einem Punkt begnügen. Diesen "Ausrutscher" nutzte die Borussia vom Niederrhein und schob sich dank des überzeugenden 3:1 Erfolgs gegen Eintracht Frankfurt in der Tabelle vorbei. Ein Platz unter den ersten Vier sollte am Ende der Saison auf jeden Fall drin sein.

Leverkusen hält Anschluss und verschärft Bremer Krise

Auch Bayer Leverkusen hat sicher wieder in den erweiterten Favoritenkreis der Bundesliga gespielt. Das Team von Trainer Peter Bosz ist seit sechs Spielen ungeschlagen und überzeugte zuletzt mit einem 1:4 Auswärtserfolg bei Werder Bremen. Die Rheinländer halten damit Anschluss an die Spitzengruppe und stürzten die Hanseaten noch weiter in die Krise. Bremen wartet seit nunmehr sieben Spielen auf einen erlösenden Dreier. Spannung herrscht in der Bundesliga nämlich nicht nur an der Tabellenspitze, sondern auch im Abstiegskampf. Neben Werder Bremen steht auch der SC Paderborn unter akuter Abstiegsbedrohung. Man darf gespannt sein, welchem Team es am Ende gelingt, die Klasse zu halten.

(Hürriyet.de)

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