imago images/Sabine Gudath

Die Nahrungsmittelreserven werden nicht gebraucht

23.3.2020 0:21 Uhr

Aus Sicht des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist die Lebensmittelversorgung in Deutschland nicht gefährdet - trotz Hamsterkäufe wegen der Coronavirus-Krise. Es gebe im Moment auch "keine Planung, die staatlichen Nahrungsmittelreserven in irgendeiner Form anzutasten", sagte der Präsident des Bundesamtes, Christoph Unger, dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Auch die Wasser- und die Stromversorgung seien nicht gefährdet.

"Vorratshaltung ist gut, Hamstern ist unsinnig"

Unger riet von Hamsterkäufen ab. "Vorratshaltung ist gut, Hamstern ist unsinnig", sagte er der Zeitung - auch wenn es natürlich mal vorkommen könne, dass es keine Backhefe oder kein Mehl gebe.

Die staatlichen Notreserven bestehen nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus Weizen, Roggen und Hafer zur Mehl-Produktion sowie Reis, Erbsen, Linsen und Kondensmilch. Die Nahrungsmittel sollen im Krisenfall vor allem an Verbraucher in den Ballungsregionen abgegeben werden, um die dortige Bevölkerung zumindest mit einer warmen Mahlzeit am Tag verpflegen zu können.

(an/dpa)

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