Symbolbild: imago images / Dean Pictures

Dezember 2019 deutlich zu mild

30.12.2019 20:33 Uhr

Laut den vorläufigen Ergebnissen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war der Dezember 2019 deutlich zu mild. Mit einem Temperaturdurchschnitt von 3,7 Grad Celsius lag der Monat um 2,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode, sagte ein Sprecher am Montag. Der Dezember 2019 liege unter den zehn wärmsten seit Beginn der Temperaturmessungen im Jahr 1881.

Teilweise war es unter Föhneinfluss ungewöhnlich warm an den Nordrändern einiger Mittelgebirge und vor allem der Alpen. Dabei meldete Piding nordöstlich von Bad Reichenhall am 20. Dezember mit 20,2 Grad die bundesweit höchste Temperatur des Monats. Am kältesten war es am 12. Dezember in Oberstdorf mit minus 13,1 Grad.

Doch der Dezember war nicht nur mild, auch die Sonne zeigte sich häufig und lange: Mit knapp 60 Stunden Sonnenschein kam der Dezember auf 150 Prozent seines Solls von 38 Stunden und landete damit unter den sonnigsten zehn seit dem Beginn von Messungen 1951. Am längsten zeigte sich die Sonne am mittleren Neckar mit teils mehr als 100 Stunden. In Schleswig-Holstein schien sie hingegen kaum 30 Stunden.

Mit rund 60 Litern Niederschlag pro Quadratmeter war der Dezember 2019 zudem zu trocken: Der durchschnittliche Soll-Wert hätte 70 Liter Niederschlag pro Quadratmeter betragen.

(gi/dpa)

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