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Deutschland kommt beim Klimaschutz voran

5.4.2019 23:20 Uhr

Deutschland ist seit Jahren der Stagnation beim Klimaschutz vorangekommen. Das teilte das Umweltministerium mit. Wie das Ministerium am Dienstag nach einer Prognoseberechnung des Umweltbundesamtes (UBA) mitteilte, wurden 2018 insgesamt 868,7 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt - das waren rund 41 Millionen Tonnen oder 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Damit sei nach vier Jahren Stagnation erstmals wieder eine nennenswerte Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr erreicht worden. Deutliche Emissionsrückgänge gab es laut Prognose in der Energiewirtschaft sowie bei Haushalten.

Klimaschutz im Mittelpunkt

Auch im Verkehrssektor gingen die Emissionen leicht zurück. Vor allem der Verkehr steht derzeit im Klimaschutz im Mittelpunkt. Dort ist es noch ein weiter Weg, um Klimaziele bis 2030 zu erreichen. Eine von der Regierung eingesetzte Kommission hatte Vorschläge für ein Maßnahmenpaket erarbeitet.

Als Gründe für den Rückgang der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen 2018 nannte das Umweltministerium einen zurückgehenden Verbrauch von fossilen Energien und die außergewöhnliche Witterung. So sei der Absatz bei Heizöl deutlich gesunken.

Im Vergleich zu 1990 hat Deutschland seine Emissionen damit den Angaben zufolge bisher um 30,8 Prozent gesenkt. Bis 2030 müssen die Emissionen aber um mindestens 55 Prozent sinken.

(an/dpa)