IMAGO / Sabine Guda

Deutschland friert weiterhin bei Polarluft

11.2.2021 12:12 Uhr

Arktische Polarluft macht weiter vielen Menschen in Deutschland zu schaffen. Während es für Autofahrer in der Nacht zum Donnerstag keine allzu großen Behinderungen mehr auf den Straßen gab, mussten in Jena rund 6500 Haushalte ohne Heizung und warmes Wasser auskommen.

Die Stadt in Thüringen hatte den Katastrophenfall ausgerufen, nachdem eine Fernwärmeleitung gerissen war. Seit Donnerstagfrüh läuft wieder alles - den Stadtwerken zufolge konnte die Reparatur in der Nacht erfolgreich abgeschlossen werden. Bei klirrender Kälte gab es zuletzt auch in Nürnberg und Braunschweig Probleme mit der Fernwärmeversorgung. Die Deutsche Bahn (DB) meldete zum Start in den Donnerstag, dass der Kälteeinbruch mit Temperaturen von örtlich bis zu minus 20 Grad weiterhin den Fern- und Nahverkehr beeinträchtige. Im Straßenverkehr jedoch beruhigte sich die Lage.

Es bleibt frostig

Es bleibt frostig in Deutschland. "Am Rande eines Hochs über Nordeuropa wird mit einer nordöstlichen Strömung sehr kalte arktische Polarluft nach Deutschland gelenkt", berichtete am Donnerstag der Deutsche Wetterdienst. "Am Alpenrand sorgt ein Italientief anfangs noch für Schneefall." Tagsüber gebe es am Donnerstag weiterhin verbreitet leichten bis mäßigen Dauerfrost zwischen minus 1 und minus 10 Grad. In der Nacht zum Freitag sei verbreitet mit mäßigem bis strengen Frost zwischen minus 8 und minus 17 Grad zu rechnen - im zentralen und östlichen Mittelgebirgsraum sowie in Teilen Süddeutschlands bei Aufklaren sogar um oder etwas unter minus 20 Grad.

(dpa)

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