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Detlef Pirsig mit 74 Jahren verstorben

9.12.2019 20:36 Uhr

Eine Legende des MSV ist heute am 09. Dezember 2019 im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit verstorben. Detlef "Eisenfuß" Pirsig war in den 1960er und 1970 er Jahren "Mister Zuverlässig" beim MSV Duisburg. Und das nicht nur als Abwehrspieler auf dem Platz. In den Spielzeiten zwischen 1968 und 1977 verpasste der beinharte Verteidiger ganze acht Partien in der Bundesliga. Ein Spiel gegen die Meidericher bedeutete für die Stürmer der Zeit - allen voran Gerd Müller vom FC Bayern München - auch ein Spiel gegen den "Eisenfuß", von dem man sagte, er könne einen fahrenden D-Zug aus den Schienen treten.

Der MSV Duisburg trauert um seinen früheren Kapitän, Trainer und Sportdirektor Detlef Pirsig. Wie der Fußball-Drittligist mitteilte, verstarb der gebürtige Schweriner am Montagvormittag nach langer, schwerer Krankheit in einem Mülheimer Krankenhaus. Er wurde 74 Jahre alt. Von 1966 bis 1977 bestritt der für seine harte Gangart bekannte Abwehrspieler 337 Bundesliga-Spiele für die Zebras. Mythenumrankt ist ein angeblicher Brief von Gerd Müller an Pirsig mit der Bitte, den "Bomber der Nation" im nächsten Aufeinandertreffen des MSV mit Bayern München zu verschonen.

Nach dem erstmaligen Abstieg des MSV aus der 2. Bundesliga im Jahr 1986 übernahm Pirsig das Traineramt und führte seinen Herzensverein 1989 zurück in den Profifußball. Von 2000 bis 2003 war er MSV-Sportdirektor, danach auch im Vorstand tätig. 2014 wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

(ce/afp)

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