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Derbe Klatsche für Besiktas in Wolverhampton

12.12.2019 23:37 Uhr, von Chris Ehrhardt

Für Besiktas Istanbul ging es bei den Wolverhampton Wanderers um nichts mehr – außer, dass man sich erhobenen Hauptes aus der Europa League verabschiedet und eventuell etwas für die Fünfjahreswertung schafft. Das hat Besiktas grandios verpasst und wurde von den Wolves mit 4:0 aufgefressen. Teilweise war es richtig beschämend, was der Tabellenzweite der türkischen Süper Lig gegen den Tabellensechsten aus der englischen Premier League zeigte. Auch Trabzonspor spielte in der Schweiz gegen den FC Basel nur für die Tribüne und brachte keine Geschenke mit. Mit 2:0 hatte Basel die Nase vorne.

In der ersten Halbzeit schafften es die Schwarzen Adler von Besiktas noch einigermaßen, die Wolves in Schach zu halten. Man operierte gut gegen den Gegner und den Ball, ließ nicht so viel zu und versuchte, immer mal wieder nach vorne zu gehen. Am Ende blieb es beim 0:0 zur Pause und das ließ bei Besiktas Hoffnung aufkommen – trügerische Hoffnung.

Besiktas zerfällt in elf Minuten zu Staub

In den zweiten 45 Minuten zeigten die Wolves den Adlern, wie man brachial effizienten Fußball spielt. Binnen weniger als zwölf Minuten wurden die Adler regelrecht von den Wölfen zerfleischt. Der portugiesische Joker Diogo Jota stand gerade einmal zwei Minuten auf dem Feld, als er in der 58. Minute die Führung erzielte – 1:0. Und das war nur das erste Tor, dem zwei weitere Treffer des Portugiesen folgen sollten. In der 64. Minute schlug er zum 2:0 zu, in der 67. Minute besorgte der Belgier Leander Dendoncker das 3:0 und dann schnürte Jota den Dreierpack in der 69. Minute zum 4:0. Besiktas zerfiel in diesen elf Minuten zu Staub. Danach hatten die Wölfe genug und beließen es beim 4:0.

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In der frühen Partie um 18.55 Uhr MEZ musste Trabzonspor in die Schweiz zum FC Basel. Dort gab es für das Team von der Schwarzmeerküste nichts zu holen. In der 21. Minute erzielte Silvan Widmer auf Vorarbeit von Arthur Cabral die Führung zum 1:0 und in der 72. Minute machte Valentin Stocker auf Vorarbeit von Noah Okafor das 2:0.

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