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Der Nachhaltigkeitspreis geht an Freiburg und Wernigerode

8.12.2018 8:19 Uhr

Während Freiburg, die Stadt im schönen Breisgau, mit seinem ökologischen Einsatz glänzt, kann sich Wernigerode über seinen humanitären Erfolg freuen.

Freiburg wurde für sein Rathaus ausgezeichnet, das mehr Energie produziert als verbraucht, wie die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis am Freitag mitteilte. Damit gewann die baden-württembergische Stadt in der Kategorie Architektur. Wernigerode in Sachsen-Anhalt wird für seine Partnerschaft mit Hoi An in Vietnam in der Kategorie Globale Partnerschaft ausgezeichnet. Es sei die erste deutsch-vietnamesische Städtepartnerschaft.

In der Stiftung arbeiten Bundesregierung, kommunale Spitzenverbände, Wirtschaftsvereinigungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Forschungseinrichtungen zusammen.

Ehrenpreis für US-Schauspieler Richard Gere

Den Nachhaltigkeitspreis der Städte und Gemeinden bekamen drei Kommunen aus Nordrhein-Westfalen zugesprochen: Münster, Eschweiler und Saerbeck. Münster sei Vorreiter der kommunalen Nachhaltigkeit, begründete die Jury die Auswahl. Jede Entscheidung werde in der Stadt auf ihre "Enkeltauglichkeit" überprüft. Eschweiler stelle sich den Herausforderungen des Strukturwandels mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie trotz angespannter Haushaltslage besonders erfolgreich. Saerbeck verfolge das Ziel, ohne fossile Energie auszukommen. Ehrenpreise gingen an US-Schauspieler Richard Gere, die Sängerin Angélique Kidjo und den Musiker Rea Garvey.

Mit den Auszeichnungen würdigt die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis den humanitären und ökologischen Einsatz der Geehrten. Die Auszeichnungen sollten am Freitagabend bei einer Gala vor 2000 Gästen in Düsseldorf übergeben werden.

(sis/dpa)