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Der Comeback der Dauerwelle - 2019 sind Locken angesagt

3.3.2019 13:18 Uhr

Auf den Catwalks sieht man neben glatten Mähnen und Sleek-Looks immer häufiger Locken. Auch Styling-Experten kündigen einen Lockentrend an, bei dem sowohl leichte Wellen als auch krauses Haar im Fokus stehen. Das Glätteisen hat fürs Erste also ausgedient. Das sind die top Locken-Looks 2019:

1. Dauerwelle

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Bild: imago/Panthermedia

Man will es nicht glauben, aber der einst als Pudelfrisur verschriene Frisurentrend der 80er feiert sein Comeback. Angesagt sind Korkenzieherlocken und eine fluffige Version, die man als "Blowout" bezeichnet, weil sie wie vom Fön oder Wind verblasen aussieht. Wer den Trend für sich ausprobieren möchte, sollte sich vom Frisör seines Vertrauens gut beraten lassen, denn nicht jedes Haar eignet sich für diese chemische Behandlung. Das Haar sollte kraftvoll und nicht gefärbt sein. Strähnchen und Highlights könnten die Optik nachher stören. Wer bereits stark krauses Haar hat, kann es mithilfe einer Dauerwelle allerdings bändigen. Die Locken sind nachher definierter und leichter zu frisieren. In puncto Länge eignet sich mittellanges Haar am besten für die Dauerwelle. Bei kürzerem werden die Locken sehr klein und könnten sich in Seniorenmanier um den Kopf kringeln. Längere Haare sind häufig so schwer, dass sich die Locken zu schnell aushängen. Feuchtigkeitspflege hat bei einer Dauerwelle absolute Priorität; ohne richtige Pflege werden die Locken spröde.

2. Welliger Shortcut

<figure style="'> <figcaption style="'>Meg Ryan mit welliger Kurzhaarfrisur (Bild: imago/ZUMA Press)

Die Meg-Ryan-Frisur verzaubert mit kurzen, welligen Locken, die sanft ums Gesicht fallen. Maximal Bob-Länge darf es für diese Frisur sein. Von Natur aus wellige Haare werden mit Mouse in Form gebracht und gehalten. Wer glattes Haar hat, muss nicht unbedingt zum Frisör gehen, sondern kann die Wellen auch mit einem Lockenstab zaubern. Gezwirbelt oder gedreht werden sie für fünf bis acht Sekunden um den Lockenstab gewickelt, anschließend gestylt und mit mattem Haarwachs fixiert.

3. Afro

Bild: imago/Westend61

In den Sechziger- und Siebzigerjahren war "Queer Hair" ein politisches Statement. Das wildgelockte Haar der Hippies galt als Ausdruck des Unangepasst-seins, aber mit der "Black is beautiful"-Bewegung auch das Gegenstück zum damals geltenden "weißen Schönheitsideal". Unkonventionelle Trendsetter bringen den Look Jahr für Jahr ein Stück weiter in die Fashion-Szene. Wer nicht von Natur aus krauses Haar hat, kann sich vom Frisör helfen lassen oder es selbst versuchen. Für den Hairstyle braucht man Haarnadeln, um deren beide Enden einzelne, dünne Strähnen geflochten werden. Weil die Krause durch Hitze entsteht, muss ein Glätteisen ca. zehn Sekunden auf die geflochtene Strähne gehalten werden. Mit einer Haarklammer wird sie anschließend gesichert und kühlt einige Zeit aus.

(jk)