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Deichbruch sorgt für Evakuierung von 5000 Menschen

28.4.2019 23:30 Uhr

In Montreal im Osten Kanadas mussten nach einem Deicbruch in der Nacht auf Sonntag mehr als 5000 Menschen ihre Häuser verlassen. Niemand wurde verletzt.

"Zum Glück wurde niemand verletzt, niemand wird vermisst", sagte ein Polizeisprecher. Infolge des Deichbruchs rollte eine Flutwelle von bis zu 1,50 Metern Höhe durch die Gegend. Hunderte Polizisten, Feuerwehrleute und Soldaten halfen dabei, die knapp 2600 Haushalte im Vorort Sainte-Marthe-sur-le-Lac zu räumen. Ein Anwohner erzählte Radio Kanada vom Geschehen: "Wir hatten keine Zeit irgendetwas zu tun, das Wasser stieg während wir uns unterhielten, ich hatte gerade noch Zeit, meine Medikamente einzustecken."

Heftige Regenfälle und Schneeschmelze

In den Provinzen Québec, New Brunswick und Ontario hatten heftige Regenfälle und Wassermassen aus der Schneeschmelze die Flusspegel gefährlich ansteigen lassen. Montreal und Ottawa riefen Ende der Woche den Notstand aus. In Quebec mussten 8000 Menschen vor den Wassermassen flüchten, 6000 Häuser wurden überflutet - mehr als vor zwei Jahren, als die schlimmste Flut seit 50 Jahren die Gegend heimsuchte.

(be/afp)

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