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Defizit der Türkei liegt bei 6,02 Milliarden Euro

10.5.2020 23:44 Uhr, von Andreas Neubrand

Im vergangenen Jahr beliefen sich die Bareinnahmen des Finanzministeriums der Türkei auf 65,8 Milliarden Lira (8,57 Milliarden Euro). Das ist ein Anstieg von 6,8 Prozent gegenüber dem April.

Dem standen Ausgaben in Höhe von rund 112,8 Milliarden türkische Lira (14,77 Milliarden Euro) gegenüber. Das entspricht einem Anstieg von 47 Prozent. Darin enthalten sind Zinszahlungen in Höhe von rund 16,5 Milliarden Lira (2,19 Milliarden Euro).

Bargelddefizit liegt bei 6,02 Milliarden Euro

Die zinsunabhängigen Ausgaben beliefen sich auf 96,3 Milliarden Lira (12,58 Milliarden Euro). Das bedeutet ein Defizit von 30,5 Milliarden.

Durch Privatisierung und Fondserträge, sowie Lizenzeinnahmen und durch den Verkauf von Grundstücken hat die Türkei im April 765 Millionen Lira (100,27 Millionen Euro) eingenommen.

Im vergangenen Monat entsprach das Bargelddefizit von 6,6 Milliarden Dollar (6,02 Milliarden Euro) den Bareinnahmen des Finanzministeriums zuzüglich Privatisierung und den Fondseinnahmen abzüglich der Ausgaben und einschließlich der Zinszahlungen.

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