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Dax setzt Höhenflug fort

12.2.2020 14:08 Uhr

Auch am Mittwoch setzt sich der Rekordlauf am deutschen Aktienmarkt fort. Viele Anleger hoffen, dass die Auswirkungen des Coronavirus moderat bleiben. Der Dax übertraf seine erst am Vortag erreichte Bestmarke mit 13.729 Zähler nochmals. Zur Mittagszeit stand der Leitindex dann 0,62 Prozent höher bei 13 712,29 Punkten.

Auch in der zweiten Börsenreihe waren Rekorde angesagt. Der MDax stieg am Morgen erstmals über die Marke von 29.200 Punkten. Mit einem Anstieg um 0,21 Prozent auf 29.256,27 Zähler war der Schwung bei den mittelgroßen deutschen Werten aber etwas kleiner. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx lag außerdem mit 0,4 Prozent im Plus. Er erreichte über 3840 Punkten ein Hoch seit 2008.

Damit setzten die Anleger weiter auf eine schnelle Erholung der Wirtschaft von den Folgen des Coronavirus-Ausbruchs in China. Hoffnungen bereiten auch die jüngsten Entwicklungen bei der Verbreitung des Virus.

VW, Daimler und BMW profitieren

Auf der Gewinnerseite profitierten die Autowerte. VW, Daimler und BMW hoben sich hier mit Anstiegen von bis zu 3,6 Prozent besonders positiv ab.

Aber auch Zulieferkonzerne profitierten. Continental wurden im Dax mit einem Anstieg um 4,2 Prozent zum Spitzenreiter. Hier wurde zusätzlich auf etwas Fantasie bei der geplanten Abspaltung der Antriebssparte Vitesco verwiesen wegen einer Präsentation, aus der hervorgehe, dass in der Sparte großes Wachstumspotenzial mit elektronischen Antrieben gesehen wird.

Ein weiterer großer Dax-Gewinner waren die Papiere der Deutschen Bank. Auch in der Finanzbranche zeigte sich die positive Marktstimmung am Mittwoch besonders ausgeprägt. Die Papiere des Frankfurter Geldhauses setzten ihren starken Lauf der vergangenen Tage fort und näherten sich nun erstmals seit 2018 wieder der 10-Euro-Marke.

In der Gunst der Anleger nach unten rückten die Aktien, die eher in schwächeren Börsenzeiten gefragt sind. Viele Verlierer im Dax kamen daher aus den Branchen Versorger, Konsumgüter und Immobilien. Henkel, Eon, RWE, Vonovia und Beiersdorf gaben um bis zu 0,9 Prozent nach.

(an/dpa)

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