Symbolbild: epa/Fernando Alvarado

Dax schwächelt etwas

11.1.2019 16:30 Uhr

Für den Dax bleibt die Marke von 11.000 Punkten zur Zeit unerreichbar. Nachdem der Leitindex am Freitag über weite Strecken um seinen Vortagesschluss pendelte und zeitweise keine 50 Punkte mehr fehlten, um die Marke zu überwinden, drehte er am Nachmittag in die Verlustzone. Zuletzt büßte er 0,65 Prozent auf 10 850,47 Punkte ein.

Der MDax, der Index der mittelgroßen Unternehmen, sank am Freitagnachmittag um 0,48 Prozent auf 22 601,05 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab ein halbes Prozent ab.

Unter den Einzelwerten büßten die Kuka-Aktien rund 7 Prozent ein. Damit zählten sie zu jenen Werten am deutschen Aktienmarkt mit den heftigsten Kursverlusten an diesem Tag. Die Krise in der Autoindustrie zwang den mehrheitlich von Chinesen übernommenen Roboterhersteller zu einer Prognosesenkung für das abgelaufene Jahr.

Hella legt um 5% zu

Die Anteilsscheine von Hella legten indes an der MDax-Spitze um knapp 5 Prozent zu und machten ihre Vortagesverluste damit mehr als wett. Zwar wurde das auf die Autoindustrie spezialisierte Lichttechnik-Unternehmen angesichts der Probleme in den Branche etwas vorsichtiger, doch am Markt war Schlimmeres befürchtet worden.

Nordex gab einen weiteren Großauftrag bekannt, dieses Mal in den USA, was die Anleger mit weiteren Käufen quittierten. Die Papiere legten im SDax zuletzt um 1 Prozent zu. In der laufenden Woche hatte der Hersteller von Windkraftanlagen bereits Aufträge zum Bau von Windparks in Indien und den Niederlanden gemeldet.

Südzuckers Höhenflug

Weiter nach oben ging es auch für die Anteilsscheine von Südzucker. Nach den am Vortag vorgelegten Quartalszahlen und dem darauf erfolgten Kurssprung von rund 8 Prozent sorgte nun ein positiver Analystenkommentar für Gewinne von knapp 4 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,10 Prozent am Vortag auf 0,09 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,06 Prozent auf 142,35 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,13 Prozent auf 164,36 Punkte.

Der Kurs des Euro stieg im Vergleich zum Vorabend wieder etwas und wurde am frühen Freitagnachmittag mit 1,1534 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuletzt am Donnerstagnachmittag auf 1,1535 Dollar festgesetzt.

(an/dpa)

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