Symbolbild: imago images/Future Images

Dax hält Winterschlaf

13.1.2020 15:49 Uhr

Zum Wochenbeginn hat der Dax sich kaum von der Stelle bewegt. Anfängliche Gewinne gab der deutsche Leitindex wieder ab. Zuletzt trat der Dax mit 13 473,99 Punkten auf der Stelle.

Damit ist der Höchststand von Anfang 2018 bei knapp 13 600 Zählern jedoch weiter in Reichweite. Gleiches gilt für den MDax der mittelgroßen Börsentitel, der zuletzt mit 28 483,24 Punkte ebenfalls stagnierte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 bewegte sich auch kaum.

Aktien von Wirecard setzten sich mit einem Plus von 1,5 Prozent an die Spitze des Dax. Anleger reagierten positiv auf einen Wechsel an der Spitze des Kontrollgremiums. Aufsichtsratschef Wulf Matthias hat sein Amt mit sofortiger Wirkung abgegeben. Der bisherige Leiter des Prüfungsausschusses, Thomas Eichelmann, leitet nun das Gremium.

Varta weitet Verluste aus

Die Aktien des Laborspezialisten Sartorius erklommen im MDax mit 210,40 Euro zeitweise ein historisches Hoch. Zuletzt schwanden die Gewinne etwas, die Aktien legten noch um 1,6 Prozent zu. Die Bank of America drehte die Empfehlung für die Papiere von Verkaufen auf Kaufen.

Zu Thyssenkrupp und Salzgitter kursierten erneut Medienberichte über eine Zusammenlegung der Stahlaktivitäten beider Unternehmen. ThyssenKrupp rückten um 1,8 Prozent vor und Salzgitter um 0,7 Prozent.

Varta weiteten die jüngsten Verluste um 13 Prozent massiv aus. Hier drückten wie zuletzt Sorgen um zunehmende Konkurrenz aus China bei Batterien für Unterhaltungselektronik auf den Kurs.

Die Kurse deutscher Bundesanleihen gaben am Montag nach. Die Umlaufrendite am Rentenmarkt stieg im Gegenzug von minus 0,24 Prozent am Freitag auf minus 0,23 Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,05 Prozent auf 143,68 Punkte nach. Der Bund Future fiel um 0,21 Prozent auf 171,05 Zähler. Der Euro legte leicht zu. Am frühen Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1126 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1091 Dollar festgesetzt.

(an/dpa)

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