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Dax erholt sich leicht

18.12.2018 20:13 Uhr

Nach den jüngsten Kursschwächen sind die ersten Schnäppchenjäger am deutschen Aktienmarkt aktiv. Der Dax schaffte es am Vormittag trotz schwacher Konjunkturanzeichen ins Plus und kletterte am Nachmittag um 0,31 Prozent auf 10 806,02 Punkte.

Auch in der zweiten deutschen Börsenreihe wendete sich am Dienstag vorerst das Bild: Der MDax der mittelgroßen Werte stieg um 0,58 Prozent auf 22 042,85 Punkte. Der gesamteuropäische Leitindex EuroStoxx dagegen verblieb unter seinem Vortagsniveau.

Kursgewinne bei den zuletzt gebeutelten Industriewerten waren Ausdruck der freundlichen Markttendenz. Zu den großen Gewinnern gehörten Aktien von Covestro und Continental mit Anstiegen von jeweils 1,75 Prozent. Unter den Verlierern waren dagegen Aktien von Versorgern und Pharmakonzernen.

Telekom leicht im Minus

SAP-Aktien standen mit den am Vorabend von Oracle vorgelegten Zahlen im Blick, sie profitierten mit einem Minus von 0,6 Prozent aber nicht von einem überraschend guten Quartal des US-Rivalen.

Bei der Telekom waren Fortschritte in den Fusionsplänen von T-Mobile US mit dem Konkurrenten Sprint ebenfalls kein positiver Kurstreiber. Die Aktie gab am Nachmittag um 0,3 Prozent nach, obwohl der Zusammenschluss in den USA eine erste regulatorische Hürde nahm.

Unter den Nebenwerten gehörten am Dienstag die Aktien von Zalando zu den Gewinnern. Sie erholten sich um 5 Prozent von ihrem prozentual zweistelligen Kursrutsch vom Vortag.

K+S leicht im Plus

Anteile von K+S kletterten im MDax um fast 4 Prozent. Antrieb verlieh ihnen, dass sich die Situation in den Werken an der Werra durch die Niederschläge in der vergangenen Woche entspannt hat. Wie im Dax war auch im MDax Erholung angesagt unter Werten, die mit der Autobranche in Verbindung stehen: Papiere von Hella, Norma und Dürr etwa stiegen um mindestens 4 Prozent.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,12 Prozent am Vortag auf 0,10 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,07 Prozent auf 141,74 Punkte. Der Bund-Future legte 0,15 Prozent auf 163,50 Punkte zu.

Der Euro profitierte vom schwächer tendierenden US-Dollar. Zuletzt wurde mit 1,1382 US-Dollar etwas mehr für die Gemeinschaftswährung gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zu Wochenbeginn auf 1,1341 Dollar festgesetzt.

(an/dpa)