dpa

Dauerregen: Wohnhaus durch abgerutschten Hang beschädigt

3.2.2020 16:03 Uhr

Nach starken Regenfällen haben sich in Baden-Württemberg Erdmassen an einem Hang gelöst und ein am Berg stehendes Wohnhaus beschädigt. Das Gebäude in Simonswald bei Freiburg sei von Erde und Geröll getroffen worden, teilte die Polizei mit.

Verletzt wurde den ersten Angaben zufolge niemand. Es sei jedoch ein Schaden im hohen fünfstelligen Bereich entstanden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Montag vor unwetterartigen Regenfällen und Hochwasser gewarnt. Die Warmfront von Tief "Ottilia" sorgte am Montag vor allem in der Mitte und im Süden des Landes für teils kräftigen Regen.

Die Behörden warnten vor einer erheblichen Lawinengefahr in den bayerischen Alpen. Bereits ein einzelner Skifahrer könne in den Hochlagen Schneebrettlawinen auslösen, teilte die Lawinenwarnzentrale am Montag mit. Grund seien frische Triebschneeansammlungen, deren Schneemassen bereits bei einer geringen Zusatzbelastung abgleiten könnten. Die Gefahr sei auch an Steilhängen groß - dort sei mit Lawinen zu rechnen, die sich selbst auslösen.

Der Lawinenwarndienst rief daher in mehreren bayerischen Gebieten die Warnstufe drei von fünf aus. Betroffen sind die Allgäuer, Ammergauer, Werdenfelser, Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen sowie die Bayerischen Voralpen.

Durch den anhaltenden Regen droht sich die Lawinengefahr zu erhöhen. Dringt das Wasser bis auf den Boden durch, können Schneedecken auf dem glatten Untergrund leicht abgleiten. Eine Kaltfront bringt am Dienstag Neuschnee - was wiederum zu frischem Triebschnee und damit anhaltender Lawinengefahr führt.

(be/dpa)

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