Das Corona-Jahr 2020 in Deutschland

25.12.2020 14:30 Uhr

Seit fast einem Jahr hält das Coronavirus die Welt in Atem. Angefangen hat alles hierzulande am 27. Januar mit der ersten bestätigen Infektion eines Menschen in Deutschland.

Mitte März folgten dann die ersten Einschränkungen: An den Grenzen zu fast allen Nachbarländern gab es Kontrollen und Einreiseverbote, zudem schlossen in den meisten Bundesländern Schulen und Kitas. Von Ende März bis Ende April wurde das öffentliche Leben in Deutschland heruntergefahren, Kontaktbeschränkungen traten in Kraft und Geschäfte mussten schließen. Über den Sommer war die Lage dann weitestgehend entspannt. Immer wieder kam es auch zu Protesten gegen die Corona-Politik der Regierung. Die bisher größte Demonstration fand Ende August in Berlin mit 40 000 Menschen statt.

Im Herbst stieg das Infektionsgeschehen stark an, die zweite Welle begann. Die Politik reagierte zunächst mit einem Teil-Lockdown ab dem 2. November. Einen ersten Lichtblick in der Pandemie gab es sieben Tage später: Als erste westliche Hersteller veröffentlichten Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer vielversprechende Ergebnisse einer für die Zulassung ihres Corona-Impfstoffs entscheidenden Studie. Ende November überschritt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Deutschland die Marke von einer Million. Bund und Länder verständigten sich eine Woche später auf einen verschärften Lockdown bis zum 10. Januar. Zum Ende des Jahres gab es aber auch positive Nachrichten: Die ersten Länder haben Corona-Impfstoffe zugelassen. Noch vor Weihnachten begannen Staaten damit, ihre Bürger gegen das Virus zu impfen.

(be/dpa)