Ismail Sari / Hürriyet

Das Atatürk-Arboretum in Istanbul: Der Winter steht ihm gut

27.11.2020 20:16 Uhr

Das Atatürk-Arboretum in Bahceköy erstrahlt insbesondere während der Wintersaison in voller Pracht und ist ein heißbegehrter Hotspot der Naturliebhaber, die ein Päuschen brauchen.

Die Idee für das Arboretum in Bahceköy (Istanbul) wurde erstmals im Jahr 1949 von Hayrettin Kayacik, Professor an der Fakultät für Forstwirtschaft der Universität Istanbul, aufgebracht. Zwischen 1959 und 1961 plante dann Camille Guinet das Straßennetz für das Arboretum. Aufgrund finanzieller Engpässe dauerte die Durchführung des Projekts allerdings einige Zeit, sodass es erst am 12. Juli 1982 eröffnet wurde - zu Ehren von Mustafa Kemal Atatürk.

Heute zählt das Arboretum mit seinen schönen Wanderwegen und Seen zu den beliebtesten Reisezielen der Naturliebhaber in der Herbst- und Wintersaison. Menschen, die dem Lärm der Großstadt entfliehen und frische Luft schnappen wollen, finden hier Ruhe und Entspannung.

Preise und Verbote

Die Eintrittspreise für das Arboretum variieren an Wochentagen und -enden. Die Einnahmen würden laut den Angaben der Verwaltung größtenteils an die Fakultät und die Studenten der Forstabteilung der Universität Istanbul als Unterstützung übergeben werden.

Worauf Besucher im Atatürk-Arboretum besonders Acht geben müssen ist, dass hier Essen verboten ist. Nur Wasser und Nahrung für Babys sind erlaubt. Des Weiteren ist es auch verboten, das Gebiet mit dem Fahrrad zu betreten. Diese Verbote seien sehr wichtig, um die Region zu schützen und sauber zu halten.

(gi)

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