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Dammbruch in Brasilien: Zahl der Todesopfer steigt auf mehr als 120

2.2.2019 23:17 Uhr

Rund eine Woche nach dem Dammbruch in einer Mine in Brumadinho im Bundesstaat Minas Gerais ist die Zahl der Opfer auf über 120 gestiegen. 226 Menschen werden immer noch vermisst.

Von den 121 bislang geborgenen Todesopfern seien 93 identifiziert worden, teilten die Behörden am Samstag mit. Mehrere brasilianische Fernsehsender zeigten eine Woche nach dem Unglück Aufnahmen der Überwachungskameras von der Eisenerzmine, in der am 25. Januar der Damm eines Rückhaltebeckens für Bergbauabfälle gebrochen war. Zu sehen ist, wie der riesige Damm Meter für Meter einsackt und sich in der Folge eine riesige Flutwelle aus braunen Wassermassen über das Unternehmensgelände ergießt.

Großaufgebot an Rettern

Die meisten Todesopfer und Vermissten waren Angestellte der Mine des brasilianischen Betreibers Vale. An der Suche nach den Vermissten beteiligten sich am Samstag rund 250 Feuerwehrleute, auch Hubschrauber waren im Einsatz. Einige Gebiete waren wegen der Schlammmassen immer noch schwer zugänglich. Welche Folgen der Dammbruch für die Umwelt hat, ist noch nicht klar.

(be/afp)