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CSU fehlt kommunale Bindekraft in Bayern

18.1.2020 20:45 Uhr

Aus Sicht von Forsa-Chef Manfred Güllner hat die CSU ihre Bindekraft auf kommunaler Ebene verloren. Zwei Monate vor den wichtigen Kommunalwahlen im Freistaat sagte er dem "Donaukurier", obwohl die Bayern mit ihren Lebensverhältnissen deutlich zufriedener seien als der Bundesdurchschnitt, könne die CSU dies nicht mehr so wie früher für sich ummünzen.

2014 habe die CSU noch 40 Prozent bei Kreistags- und Stadtratswahlen geholt. "Das wird sie nicht mehr erreichen", sagte Güllner. Gründe seien vor allem die erstarkten Grünen und die AfD, die 2014 noch kaum Kandidaten aufgestellt habe. Im Vergleich auf Bundesebene zur Schwesterpartei CDU oder gar zur SPD stehe die CSU aber derzeit mit Werten von knapp 40 Prozent dennoch sehr gut da.

Am 15. März werden in Bayern neue Kommunalvertretungen gewählt.

(an/dpa)

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