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Covid-19: Istanbul stellt Fährdienste ein

31.3.2020 12:12 Uhr

Der Passagierdienst auf dem Seeweg von der türkischen Metropole Istanbul in andere Städte wurde wegen des Ausbruchs des Coronavirus eingestellt, teilte der Provinzgouverneur von Istanbul am 30. März mit. Die Einstellung des Seeshuttle- und Fährdienstes, der keinen Frachttransport abdeckt, begann um 17.00 Uhr Ortszeit (16.00 Uhr MESZ), twitterte Ali Yerlikaya.

Istanbul bietet normalerweise seetüchtige Passagierverbindungen zu nahegelegenen Städten wie Yalova, Bursa und Balikesir in der Marmararegion an. Das muss nun wegen der Corona-Krise ausfallen und wird ersatzlos gestrichen, um die Infektionskette in der Mega-Metropole zu unterbrechen. In Istanbul leben permanent knapp 16 Millionen Menschen.

Die Türkei hat bereits inländische Bus- und Flugdienste eingeschränkt, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Das Virus, auch bekannt als Covid-19, hat nach Aussage des Gesundheitsamtes der Türkei 10.827 Menschen türkeiweit infiziert (Stand 30. März) und bis zum Abend des vorletzten Tages im März nach offiziellen Angaben 168 Menschenleben in der Türkei gefordert.

(ce)

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