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Coronavirus: Türkei startet Verkauf von Händedesinfektionsmittel aus Bor

13.4.2020 11:54 Uhr

Die türkische Regierung versucht, wie viele weitere Länder, den Mangel an Hygieneartikeln während der Coronavirus-Pandemie zu beheben. Laut Angaben des Energieministers Fatih Dönmez wird die Türkei daher in dieser Woche mit dem Vertrieb eines lokal hergestellten Händedesinfektionsmittels auf Bor-Basis beginnen.

Das Händedesinfektionsmittel „BOREL“ ist seit über einer Woche in Massenproduktion und soll zur Corona-Bekämpfung eingesetzt werden.

Die Herstellung des Desinfektionsmittels aus Bor (Bild: dha)

Erst letzten Monat wurde das Desinfektionsmittel von dem türkischen Nationalen Borforschungsinstitut entwickelt. Im Allgemeinen wird das chemische Element Bor in Haushalts- und Industriedesinfektionsmitteln zum Reinigen, Waschen oder Bleichen verwendet. Beispielsweise ist es in Seifen und Reinigungsmitteln sowie in Körperpflegeprodukten wie Zahnpasta wiederzufinden.

Weitere Inhaltsstoffe des speziellen Desinfektionsmittels sind Ethylalkohol, Glycerin, Aloe Vera, Lavendel und Teebaumöl.

Herstellung von 8 Millionen Masken am Tag

Neben der Herstellung des „BOREL“-Desinfektionsmittels hat die Regierung der Türkei im Kampf gegen das Coronavirus zudem mit der Produktion von medizinischen Beatmungsgeräten, Masken, N95-Atemschutzmasken und Schutzausrüstung begonnen.

Am Mittwoch teilte der Industrie- und Technologieminister Mustafa Varank mit, dass täglich rund 8 Millionen Masken vor Ort hergestellt werden würden.

(gi)

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