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Coronavirus: Türkei schickt Schutzbekleidung nach Bulgarien

12.3.2020 7:56 Uhr

Nach dem Treffen des bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow mit dem türkischen Präsidenten Erdogan am 2. März hat die Türkei medizinische Schutzmittel für den Umgang mit dem Coronavirus geschickt.

Der stellvertretende bulgarische Gesundheitsminister, Dr. Boyko Penkov, nahm die erste Lieferung im grenznahen Swilengrad in Empfang. Bei der Lieferung handle es sich um 50.000 Schutzmasken, 100.000 Schutzanzüge sowie 100.000 Schutzbrillen. Das Equipment werde in die Hauptstadt Sofia gebracht, von wo aus es in den Rest des Landes gesendet werde.

Wirtschaftsminister: Schutzbekleidung für einen Monat

Wie der bulgarische Wirtschaftsminister Emil Karanikolov mitteilte, werde die Lieferung aus der Türkei die Bedürfnisse in bulgarischen Krankenhäusern für rund einen Monat decken können.

Borissow dankbar

Währenddessen forderte der Ministerpräsident Bojko Borissow von bulgarischen Unternehmen, in die Produktion von Schutzbekleidung gegen das Coronavirus einzusteigen. In seiner Ansprache bedankte sich Borissow auch bei der Türkei: "Ich bin dem türkischen Präsidenten sehr dankbar, dass er unsere Anfrage in einer Zeit, in der das Virus die Welt überzieht, nicht zurückgewiesen hat."

Zugverbindungen zwischen Istanbul und Sofia vorerst gestoppt

Währenddessen hat ein Sprecher der türkischen staatlichen Eisenbahngesellschaft TCDD (Türkiye Cumhuriyeti Devlet Demiryollari) verkündet, dass ab dem 11. März die Verbindung zwischen Istanbul und der bulgarischen Hauptstadt Sofia vorläufig ausgesetzt werden. Bereits im Vorfeld hatte man den Transasya Express zwischen Ankara und der iranischen Hauptstadt Teheran sowie die Strecke zwischen Van und Teheran aus Angst einer Verbreitung von Covid-19 ausgesetzt.

(Hürriyet.de)

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