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Coronavirus: Klopp sorgt sich um seine Familie

11.3.2020 19:16 Uhr

Liverpool-Coach Jürgen Klopp hat Zweifel daran geäußert, ob Geisterspiele im Kampf gegen das neuartige Coronavirus das geeignete Mittel sind. Außerdem hat er Sorge, dass sich seine Familie infizieren könnte.

"Ich weiß nicht genug darüber, wie sehr das bei Fußballspielen helfen würde", sagte Klopp. "Aber das Problem bei Fußballspielen ist: Wenn du nicht im Stadion bist, guckst du sie in geschlossenen Räumen, vielleicht mit mehreren. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was in diesem Fall besser ist." In den kommenden Wochen finden mehrere Fußballspiele in der Bundesliga und der Champions League ohne Zuschauer statt.

"Wir brauchen Zeit"

Liverpool soll heute sein Champions-League-Spiel gegen Atlético Madrid vor Publikum austragen. Sollte es in den kommenden Wochen doch zu einem Ausschluss der Zuschauer kommen, hätte Klopp allerdings Verständnis. "Was immer entschieden wird, wir werden das respektieren, weil wir alle Familien, Eltern, Kinder, Freunde haben und wollen, dass es denen gut geht", sagte er. "Ich glaube, einige Dinge sind wichtiger als Fußball, und ich glaube, das wird uns in diesem Moment gerade bewusst. Alles, was wir jetzt brauchen, ist Zeit, um eine Lösung dafür zu finden."

Vor dem Spiel gegen Atlético rief der FC Liverpool Stadionbesucher auf seiner Website zu "gutem Hygiene-Verhalten" auf. In Anfield soll es Handdesinfektionsmittel und antibakterielle Seife geben, dazu werden Plakate mit medizinischen Anweisungen aufgehängt.

(bl/dpa)

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